Presseinformationen

Das DIPF ist das Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation mit Standorten in Frankfurt am Main und in Berlin. Es will dazu beitragen, Herausforderungen im Bildungswesen zu bewältigen, den Zugang zu Bildung zu erleichtern und die Qualität von Bildung zu verbessern. Dafür unterstützt das Institut Schulen, Kindertagesstätten, Wissenschaft, Verwaltung und Politik mit empirischer Forschung, wissenschaftlichen Infrastrukturen und Wissenstransfer.

Bildungsforschung und Bildungsinformation am DIPF

Das Fachwissen der Wissenschaftler*innen am DIPF reicht von der Psychologie und der Erziehungswissenschaft über die Soziologie bis hin zu historischer Bildungsforschung, Informatik und Informationswissenschaft. Wichtige Schwerpunkte ihrer Arbeit im Bildungsbereich sind unter anderem:

Ausführliche Informationen zu den Themen des Instituts finden Sie hier.

Interviewanfragen und Bildmaterial

Gerne stehen Ihnen unsere Wissenschaftler*innen für ein Interview zur Verfügung. Eine Übersicht möglicher Ansprechpersonen sowie deren Schwerpunktthemen finden Sie hier. Außerdem stellen wir Ihnen Bildmaterial zum DIPF bereit.
Wir bitten in Texten und bei der Nutzung von O-Tönen auf die korrekte Angabe des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation zu achten – und um Zusendung eines Belegs.

Zahlen, Daten und Fakten zum Institut

Geschäftsführender Direktor: Prof. Dr. Kai Maaz
Stellv. Geschäftsführende Direktorin: Prof. Dr. Sabine Reh
Geschäftsführerin: Susanne Boomkamp-Dahmen
Kommunikation: Dr. Juliane Grünkorn
Anzahl der Beschäftigten: 337 (Stand Dezember 2019)
Etat: 29,454 Mio. Euro, davon 10,948 Mio. Euro Drittmittel (Stand Dezember 2018)
Rechtsform: Rechtsfähige Stiftung des Öffentlichen Rechts
Kontakt für Presseanfragen: Philip Stirm und Anke Wilde

Aktuelle Pressemitteilungen

An dieser Stelle finden Sie die Pressemitteilungen der letzten vier Wochen. Eine Übersicht aller Pressemitteilungen dieses Jahres finden Sie hier.

Wenn Eltern sitzenbleiben – DIPF startet Podcast aus der Bildungsforschung

Mit der jetzt gestarteten Podcast-Reihe „Sitzenbleiben“ wendet sich das DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation vor allem an Eltern. Im Mittelpunkt stehen Fragen rund um das Lernen ihrer Kinder in Kitas und Schulen. Aber auch für alle generell an Bildung Interessierten lohnt es sich reinzuhören. In Gesprächen mit den wissenschaftlichen Expert*innen des Instituts geht es um Leistungslöcher im Unterricht, den schwierigen Übergang auf die weiterführende Schule oder mehrsprachig aufwachsende Kinder.

Homeschooling: An Tagen, an denen Lernaufgaben mehr Spaß machen, lernen Kinder selbstständiger

Kindern, die sich besser selbst regulieren können, fällt es insgesamt leichter sich zu konzentrieren und Ablenkungen zugunsten ihrer Ziele zurückzustellen. Davon profitieren sie auch beim täglichen Lernen im Homeschooling und benötigen weniger Unterstützung. Das zeigt eine Untersuchung von Forschenden des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation. Ein weiterer Befund: Kinder lernen zu Hause selbstständiger an den Tagen, an denen ihnen die Aufgaben mehr Spaß machen und sie die Aufgaben als einfacher einschätzen. Die Ergebnisse wurden jetzt in der Zeitschrift für Erziehungswissenschaft veröffentlicht.

Für ein besseres Feedback in der Online-Lehre

Derzeit lernen fast alle Studierenden nur digital zu Hause, denn im Zuge der Covid-19-Pandemie haben die Hochschulen ihren Lehrbetrieb größtenteils auf Online-Veranstaltungen umgestellt. Doch den virtuellen Vorlesungen und Seminaren mangelt es häufig noch an individuellen Rückmeldungen für die Lernenden. Ein neues, vom DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation sowie der Goethe-Universität Frankfurt durchgeführtes Projekt möchte das ändern. Die Forschenden wollen ein Software-Tool entwickeln, das mit modernen, automatisierten Auswertungsmethoden hilft, passgenaues Feedback zu geben.

Überraschung hilft Kindern, naturwissenschaftliche Fehlvorstellungen zu korrigieren

Falsche Vorstellungen von den Zusammenhängen in der Natur halten sich bei Kindern oft hartnäckig – etwa, dass es vom Gewicht eines Objekts abhängt, wie viel Flüssigkeit es verdrängt, wenn man es unter Wasser taucht. Wie eine Studie des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation jetzt zeigt, legen die Kinder diese tief sitzenden Fehlvorstellungen umso leichter ab, je überraschter sie vom Resultat eines Experiments sind. Die Studie weist auch auf ein probates Mittel hin, um diese Überraschung und damit den Lerneffekt hervorzurufen: Die Kinder sollen im Vorhinein Vermutungen über die Abläufe äußern, bevor sie die korrekte Lösung zu sehen bekommen.

Berliner Willkommensklassen: Positive Einschätzungen für den Spracherwerb, Integration in den Schulalltag ausbaufähig

Bei den Berliner Lehrkräften und Schulleitungen stoßen die Willkommensklassen, in denen neu zugewanderte Kinder und Jugendliche auf den regulären Schulbesuch vorbereitet werden, weitgehend auf Akzeptanz. Die bisherige Bilanz dieser Klassen fällt jedoch differenziert aus. Das ergab eine Evaluationsstudie des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation. Demnach kann zwar das primäre Ziel – die Sprachförderung – nach Einschätzung der Schulleitungen und Lehrkräfte überwiegend erfolgreich umgesetzt werden. Weniger gut gelingen hingegen oftmals die Integration der Neuankömmlinge in den regulären Schulbetrieb und der Austausch mit den Schüler*innen der Regelklassen.

Kinder mit Bildungsrisiken im Blickpunkt

Eine neue öffentliche Vortragsreihe wissenschaftlicher Expert*innen widmet sich Kindern, bei denen erhöhte Risiken für den Bildungserfolg bestehen – etwa aufgrund von Lernstörungen oder einer nicht-deutschen Muttersprache. Die kostenfrei zugänglichen Online-Vorträge beleuchten die große Herausforderung, diese Kinder bestmöglich zu unterstützen. Zugleich zeigen sie Wege auf, wie dies auch unter den derzeit schwierigen Bedingungen gelingen kann. Die Reihe richtet sich an pädagogische Fachkräfte, Studierende und die interessierte Öffentlichkeit.

Corona als Brennglas für die Herausforderungen des deutschen Bildungssystems

Wie muss Schule weiterentwickelt werden, damit sie ihren gesellschaftlichen Auftrag auch in Zukunft erfüllen kann? In dem jetzt erschienenen Buch „Schule weiter denken. Was wir aus der Pandemie lernen“ gehen Bildungsexpert*innen dieser Frage nach. Dabei befassen sie sich mit Themen wie dem digitalen Lernen, dem Bildungsföderalismus und der Autonomie von Schulen, die gerade durch die Covid-19-Pandemie ins Zentrum der gesellschaftlichen Debatte gerückt sind. Herausgegeben wurde das Buch von Prof. Dr. Kai Maaz (DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation) und Prof. Dr. Michael Becker-Mrotzek (Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache).

DIPF an Deutschem Zentrum für Psychische Gesundheit beteiligt

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat jetzt die Auswahl der Standorte für den Aufbau des neuen Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit bekanntgegeben. Einer der sechs Standorte des Forschungszentrums ist die Ruhr-Universität Bochum, an dem das DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation beteiligt ist. Das DIPF wird sich vor allem mit seiner Expertise im Bereich der Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen in Bildungsinstitutionen einbringen.

Nach Einbruch: Erheblicher Schaden in der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Unbekannte sind in der Nacht von Freitag auf Samstag in ein Bürogebäude in der Warschauer Straße in Berlin – in dem unter anderem die Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung (BBF) untergebracht ist – eingedrungen und haben dort erheblichen Schaden angerichtet. Sie zerstörten etwa die Abflüsse von Waschbecken in den Toiletten und drehten die Wasserhähne auf. Durch das Wasser wurden die frisch renovierten Räume der BBF in der Etage darunter stark in Mitleidenschaft gezogen. Auch die Bestände der Forschungsbibliothek, einschließlich historisch bedeutender Quellen, sind betroffen.

Noch einfacher nach der passenden Weiterbildung suchen

Neue Funktionen und ein moderneres Design: Das InfoWeb Weiterbildung (IWWB) wurde komplett überarbeitet. Interessierte können jetzt noch einfacher in den zirka 4 Millionen Kursangeboten der Metasuchmaschine nach Weiterbildungen suchen. Dafür sorgen unter anderem ein interaktiver Merkzettel und eine enge Verzahnung mit Beratungsstellen.

Internationaler Austausch in der Bildungsforschung im Überblick

Auch wenn sich die Bildungsforschung vielfach auf einzelne Staaten konzentriert, ähneln sich im internationalen Vergleich oft die jeweiligen Forschungsthemen. Das zeigt der neue Sammelband „International Perspectives on School Settings, Education Policy and Digital Strategies. A Transatlantic Discourse in Education Research.“ Herausgegeben wurde er von Dr. Annika Wilmers und Dr. Sieglinde Jornitz von der DIPF-Servicestelle „ice – International Cooperation in Education“. Anhand von sechs Themenkomplexen diskutieren die Autor*innen den jeweiligen Stand der Forschung. Der Sammelband ist als Open Access-Publikation im Internet frei verfügbar.

Schulen in sozial herausfordernder Lage nachhaltig unterstützen

Erhöhter Sprachförderbedarf, große Personalfluktuation, armutsgefährdete Elternhäuser: Das sind nur einige der erschwerten Bedingungen, unter denen Schulen in sozial herausfordernder Lage arbeiten. Im Ergebnis fallen die Leistungen der dortigen Schüler*innen vergleichsweise schlechter aus. Ein neuer Forschungsverbund will dieser Bildungsungleichheit nun bundesweit entgegenwirken. Unter dem Titel „Schule macht stark – SchuMaS“ erarbeiten Wissenschaftler*innen von 13 Institutionen gemeinsam mit insgesamt 200 Schulen entsprechende Maßnahmen. Das Vorhaben ist Teil einer gemeinsamen Bund-Länder-Initiative und wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert.

DIPF-Forscher*innen mit Studie zu Familien im Corona-Lockdown

In der familienintensiven Zeit während des coronabedingten Lockdowns im Frühjahr 2020 konnte ein Erziehungsstil, der die Autonomie der Kinder unterstützt, zum Wohlbefinden der Eltern und Kinder beitragen. Zu diesem Befund gelangt eine Studie von Dr. Andreas Neubauer und weiteren DIPF-Forscher*innen, zu der jetzt in der Fachzeitschrift Child Development ein Artikel erschienen ist. Demnach könnten bereits kleine, wenig aufwändige Verhaltensentscheidungen der Eltern im täglichen Leben das Familienklima positiv beeinflussen.

Inklusion von Menschen mit Behinderungen und digitale Bildung – ein Überblick

Die Covid-19-Pandemie hat die Bedeutung der Digitalisierung für die Bildung besonders deutlich gemacht. Daher ist es wichtig, dass alle Menschen die Möglichkeiten der neuen Methoden und Techniken nutzen können – auch wenn sie geistig oder körperlich eingeschränkt sind. Vor diesem Hintergrund bündelt eine neue Übersicht des Deutschen Bildungsservers nun die online verfügbaren Informationen zu Inklusion und digitaler Bildung. Anlass ist zudem, dass die Vereinten Nationen am 3. Dezember jedes Jahr an die Rechte von Menschen mit Behinderungen erinnern.

Initiative „Transfer von Sprachbildung, Lese- und Schreibförderung (BiSS-Transfer)“ gestartet

Bund und Länder haben über die Aufnahme der ersten 460 Schulen in die Bund-Länder-Initiative „Transfer von Sprachbildung, Lese- und Schreibförderung (BiSS-Transfer)“ entschieden. Die Grund-, Sekundar- und Berufsschulen werden künftig in 43 lokalen Verbünden an der Verbesserung der Lese- und Schreibförderung arbeiten. Das DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation übernimmt neben dem Mercator-Institut und dem Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen an der Humboldt-Universität zu Berlin (IQB) die Gesamtkoordination und wissenschaftliche Ausgestaltung.

Internationale Videostudie zum Mathe-Unterricht: Auf die Verknüpfung mit dem Vorwissen kommt es an

Lernprozesse sind besonders erfolgreich, wenn Lehrkräfte das Vorwissen ihrer Schüler*innen berücksichtigen und Lerninhalte systematisch verknüpfen. Das zeigt die heute in Frankfurt am Main veröffentlichte TALIS-Videostudie Deutschland. Am Beispiel der Unterrichtseinheit zu quadratischen Gleichungen hat das verantwortliche Forschungsteam dafür unter anderem Unterrichtsstunden per Video aufgezeichnet und ausgewertet. Die deutsche Erhebung schließt an die internationale „OECD Global Teaching InSights / TALIS Video Study“ an, die in acht Ländern auf drei Kontinenten durchgeführt wurde.

„Für die Digitalisierung der Bildung braucht es ein strategisches Gesamtkonzept“

In einer aktuellen Stellungnahme weist das Leibniz-Forschungsnetzwerk Bildungspotenziale (LERN) darauf hin, dass die derzeitigen Anstrengungen zur digitalen Wende an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen zwar zu begrüßen sind, sie jedoch zu zögerlich geschehen und zudem die Gefahr bergen, dass sie zu kurz greifen. Das Netzwerk empfiehlt, die Maßnahmen so aufeinander abzustimmen, dass sie den vielschichtigen Chancen und Herausforderungen bei der Nutzung digitaler Medien in der Bildung gerecht werden. Das Positionspapier wurde vorab dem Bundesbildungsministerium, den Ministerpräsident*innen und Bildungsminister*innen der einzelnen Bundesländer sowie der Kultusministerkonferenz zugesandt.

„Digitale Bildung braucht Open Educational Resources“

Offene und frei lizenzierte Bildungsmaterialien, sogenannte Open Educational Resources (OER), werden von der frühkindlichen bis zur Erwachsenenbildung in allen Bildungsbereichen immer wichtiger. Dieser Trend wird aktuell durch die Corona-Pandemie noch verstärkt. Die Informationsstelle Open Educational Resources (OERinfo) hat diesen Prozess seit 2016 begleitet und eine breite Plattform für Fachkreise und Interessierte aufgebaut. Nach dem Abschluss der zweiten Förderphase des Projekts zieht das Team nun in einer frei verfügbaren Publikation Bilanz und gibt Empfehlungen für die Zukunft.

Großer Forschungsbedarf zur Digitalisierung von Bildung

Im deutschsprachigen Raum gibt es im internationalen Vergleich bislang nur wenige Forschungsergebnisse zur Digitalisierung in der Bildung. Zugleich thematisieren die bislang vorhandenen Studien nur selten die Aus- und Fortbildung von Lehrkräften – trotz der zentralen Stellung des Lehrpersonals.

Digitale Wissensressourcen: Neue Website "bildungsgeschichte.de"

Ob digitalisierte Quellenbestände, Forschungsdaten oder Web-Archive: Die neue Website „bildungsgeschichte.de“ beschreibt fachkundig, was sie beinhalten und wo sie zu finden sind. Wissenschaftler*innen, die historisch zu Bildung und Erziehung forschen, können sich so einen differenzierten Einblick in verfügbare digitale Wissensressourcen verschaffen oder über eigene Angebote dieser Art publizieren. Anbieter des neuen Angebotes ist die BBF | Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation.

Potenziale der Digitalisierung im Bildungsbereich noch zu wenig genutzt

Der 8. nationale Bildungsbericht „Bildung in Deutschland 2020“ steht zur Verfügung. In seinem Schwerpunktkapitel konzentriert er sich auf die Bildung in einer digitalisierten Welt. Er unterstreicht die Potenziale der Digitalisierung, verweist aber zugleich auf noch bestehende Herausforderungen, welche die Corona-Pandemie besonders deutlich macht. Dazu zählen die unzureichende technische Ausstattung der Bildungseinrichtungen und der Bedarf, die pädagogischen Fachkräfte angemessen zu qualifizieren. Der Bericht arbeitet zudem viele übergreifende Entwicklungen im gesamten Bildungswesen heraus. So stößt der Trend zu höherer Bildung offenbar an seine Grenzen.

Professorin Dr. Mareike Kunter neue Direktorin am DIPF

Eine wichtige Führungsposition am DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation konnte jetzt mit einer ausgewiesenen Expertin besetzt werden: Die Bildungsforscherin Professorin Dr. Mareike Kunter ist neue Direktorin an dem Institut in Frankfurt am Main. Damit übernimmt sie dort die Leitung einer der fünf Abteilungen und wird Mitglied des Vorstands. Zugleich wird die Wissenschaftlerin in Kooperation mit dem DIPF auf die Professur für „Empirische Bildungsforschung mit dem Schwerpunkt: Professionelles pädagogisches Handeln“ im Fachbereich „Psychologie und Sportwissenschaften“ an der Goethe-Universität Frankfurt berufen.

Lernen mit Videos: Dossier zu geeigneten Angeboten

Welche Schul- und Lernsendungen sollten Kinder in der schulfreien Zeit schauen? Das fragen sich derzeit viele Lehrkräfte, Eltern und auch die Schülerinnen und Schüler selbst. Der Deutsche Bildungsserver hat Empfehlungen für das multimediale Lernen in einem neuen Online-Dossier zusammengestellt.

Wie erleben Familien die Schulschließungen und Kontaktsperren – Online-Studie sucht Teilnehmende

Lernen zuhause, eine bedrohliche Gesamtsituation, ein engeres Miteinander: Die wegen des Coronavirus beschlossenen Schulschließungen und Kontaktsperren bringen ganz neue Herausforderungen und Belastungen für Familien mit sich. Eine neue psychologische Studie des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation möchte erfahren, wie die Familien damit umgehen und wie sie ihren veränderten Alltag erleben. Die Studie erfolgt über online durchgeführte Befragungen eines Elternteils. Es werden noch Teilnehmende gesucht.

Für besseres Lehren und Lernen an der Hochschule: Studierendendaten verantwortungsvoll einsetzen

Mit neuen Techniken können Hochschulen inzwischen Daten, die Studierende während digitaler Lernprozesse generieren, dazu einsetzen, die Lernenden beim Erreichen ihrer Studienziele zu unterstützen. Dieses Vorgehen wird Learning Analytics genannt. Es erfordert jedoch einen verantwortungsbewussten und ethisch angemessenen Umgang mit den Daten. Dabei kann eine Selbstverpflichtung helfen. Hierfür stellen das DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, die Goethe-Universität Frankfurt und die TU Darmstadt interessierten Hochschulen jetzt eine strukturierte Vorlage bereit: den „Verhaltenskodex für Trusted Learning Analytics“.

Wichtigste internationale Konferenz zu Learning Analytics findet statt – komplett online

Die „International Conference on Learning Analytics & Knowledge 2020“ (LAK20), das weltweit maßgebliche Fachforum für diesen Teilbereich der digitalen Bildung, wird ab Mittwoch, 25. März, von Frankfurt am Main aus als reines Online-Format ausgerichtet. Das Organisationsteam hat die Konferenz mit Teilnehmenden aus der ganzen Welt als Reaktion auf die Ausbreitung des Coronavirus in kürzester Zeit auf ein komplett virtuell verfügbares Programm umgestellt. Das Thema Learning Analytics steht für das Messen und Auswerten von Daten aus technikgestützten Lernprozessen, etwa im Rahmen von Online-Kursen oder Software-Tutorials. Ziel ist es, das Lernen zu unterstützen und zu optimieren.

Für die Eltern von jüngeren Kindern: Tipps und Anregungen für die Zeit ohne Betreuung

Im Zuge der Corona-Pandemie schließen in ganz Deutschland auch Kitas und Horte. Das stellt Eltern vor große Herausforderungen, die jetzt die Betreuung ihrer Kinder mit vielen anderen Aufgaben zu Hause unter einen Hut bringen müssen. Der Deutsche Bildungsserver will sie mit einem nun verfügbaren neuen Dossier unterstützen. Darin finden sich Tipps und wichtige Informationen.

Digitale Lernangebote in Zeiten von Schulschließungen im Überblick

Wegen der Ausbreitung des Coronavirus schließen bundesweit Schulen. Mit großen Anstrengungen versuchen die Lehrkräfte nun, ihre Schülerinnen und Schüler per E-Mail oder über Schulportale mit Aufgaben und Materialien zu versorgen. Welche kostenlosen digitalen Lernangebote zusätzlich online verfügbar sind: Darüber informiert jetzt der Deutsche Bildungsserver in einem umgehend zusammengestellten neuen Dossier.