Heimat für Bücher

@ Präsenzbibliothek im Hauptgebäude der APW, DIPF_PZB, FOTO 59
Die 150-jährige Geschichte der BBF | Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung ist eine wechselvolle. Davon zeugen auch die Bestände des Archivs.

1992 kommt das DIPF auch nach Berlin – und verbindet seither zwei Standorte: Frankfurt am Main und die Hauptstadt. Nach der Wiedervereinigung übernimmt das DIPF Teile der ehemaligen Akademie der Pädagogischen Wissenschaften der DDR – und eine Bibliothek mit einer langen, wechselvollen Geschichte. Gegründet 1876 als Deutsches Schulmuseum, später als „Deutsche Lehrerbücherei“ weitergeführt und in der DDR Teil der Pädagogischen Zentralbibliothek, wird sie 1992 in das DIPF integriert. Mit der Umbenennung in „Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung“ (BBF) wird ihre über mehr als ein Jahrhundert gewachsene Tradition unter neuem Namen fortgeschrieben. Sie ist seither ein zentraler Bestandteil des Berliner Standorts des DIPF und feiert übrigens dieses Jahr ihr 150. Jubiläum

Im Archiv finden sich spannende historische Zeugnisse aus der Geschichte der BBF. Beispielsweise ein Bibliotheksausweis. Das Logo auf der rechten Seite symbolisiert die Verbundenheit der Deutschen Lehrerbücherei (DLB) und der BBF miteinander. Auch die Renovierung des Gebäudes in der Warschauer Straße, in dem ab 1994 alle Bestände, die vorher an unterschiedlichen Orten untergebracht waren, eine Heimat fanden, ist im Archiv dokumentiert. Und man findet auch Fotos der früheren Präsenzbibliothek im Gebäude der Akademie der Pädagogischen Wissenschaften der DDR, die im Gebäude des Ministeriums für Volksbildung (Unter den Linden/Wilhelmstraße) untergebracht war. 

Bibliothek, Warschauerstr.