Gute Geister und schöne Erinnerungen

Ein Besuch im Büro der DIPF-Geschäftsführerin Susanne Boomkamp-Dahmen, die nun nach 21 Jahren am Institut in den vorzeitigen Ruhestand geht

Dieses "Hereinspaziert" ist gleichsam ein herzliches “Auf Wiedersehen”, denn die DIPF-Geschäftsführerin Susanne Boomkamp-Dahmen verabschiedet sich nach 21 Jahren am DIPF in den vorzeitigen Ruhestand. Eine Gelegenheit, ihr zwischen letzten Terminen und Kistenpacken noch einen Besuch in ihrem Büro abzustatten, das mit vielen Erinnerungsstücken gefüllt ist.

Da steht zum Beispiel ein schwerer Bohrkern auf dem Regal hinter ihrem Schreibtisch. Dieser wurde mit einem Kernbohrgerät entnommen, als die Leitungsrohre des DIPF-Neubaus auf dem Campus-Westend ausgehöhlt wurden. Eine Schleife aus Absperrband ziert den schweren Brocken, der so viel Gewicht hat, dass man ihn kaum halten kann. Doch für die scheidende Geschäftsführerin ist er eine schöne Erinnerung an die spannende Bauzeit, die schließlich 2018 mit dem Umzug ins neue Gebäude ihren Abschluss fand.

Poetische Aktenstapel

Eine mit einem Netz aus Mini-Muscheln überzogene Rassel, die die guten Geister rufen soll, liegt in ihrem Büro praktischerweise auch bereit. Ein Geschenk des damaligen Projektsteuerers. Die Rassel wurde zum Einzug genutzt, um die neuen Räumlichkeiten mit positiver Energie zu füllen. "Und das ist uns offensichtlich geglückt.", sagt Susanne Boomkamp-Dahmen.

Die letzten Tage vor ihrem Ausscheiden aus dem Vorstand hat die DIPF-Geschäftsführerin viel zu tun. Auch in ihrem Büro: Die letzten Papierstapel werden sortiert und noch einige handschriftliche To-Do-Listen abgearbeitet. "Das war mir immer lieber als Listen am Computer.", erklärt sie. 
Ein neuer Lebensabschnitt mit mehr Freiheiten und weniger Terminen beginnt. Darauf freut sich Susanne Boomkamp-Dahmen. Füllen wird sie die neu gewonnene Zeit sicherlich gut, zum Beispiel mit Fotografieren, einem ihrer Hobbys. Das sieht man auch in ihrem Büro. Hier hängen Bilder einer befreundeten Fotografin an der Wand: Die Akten-Stapel aus dem Sozialgericht Münster sind aus extremer Nähe aufgenommen. Eine Komposition von Papier-Texturen in Licht und Schatten. Ein fast schon poetischer Blick auf die Verwaltungsarbeit!