„Alle Schwachstellen des deutschen Bildungssystems sind derzeit spürbar“

In einem Interview mit dem didacta-Magazin hat Prof. Dr. Marcus Hasselhorn dem deutschen Bildungssystem in Sachen Krisenfestigkeit eine schlechte Note erteilt.

Derzeit seien alle Schwachstellen des Bildungssystems spürbar, etwa die fehlende technische Ausstattung und der Mangel an Lehrkräften. In der jetzigen Pandemie sei darum die hinreichende Umsetzung des Bildungsauftrags gefährdet, betonte der Direktor der Abteilung Bildung und Entwicklung.

Um das Bildungssystem krisenfest zu machen, müssten die Potenziale der Digitalisierung für alle schulischen Handlungsfelder ausgeschöpft werden, „insbesondere für die Gestaltung von Unterricht, für Feedback zu Lernprozessen, für die individuelle Förderung und für das Erfassen von Lernfortschritten.“ Entsprechende Konzepte und Lösungen zur Nutzung digitaler Werkzeuge in der Schule sollten, so Marcus Hasselhorn weiter, von Expert*innen für die Schulen entwickelt werden.

Das komplette Interview finden Sie in der aktuellen Ausgabe des Magazins didacta auf den Seiten 4 und 5.