PERLE – Professionelle Wahrnehmung früher Mathematik in alltäglichen Lernsituationen

Das Projekt PERLE untersucht, ob eine computerbasierte Förderung der mathematikdidaktischen Kompetenzen zu einer Verbesserung der Erkennungsfähigkeit und zu einer vermehrten und elaborierten Handlungsplanung bei frühpädagogischen Fachkräften führt.

Projektbeschreibung

Theoretischen Modellvorstellungen zu mathematikdidaktischen Kompetenzen frühpädagogischer Fachkräfte zufolge gilt das Erkennen von mathematischen Lerngelegenheiten in alltäglichen (Spiel)Situationen als wichtiger Faktor für kompetentes frühpädagogisches Handeln. Gelingt es Fachkräften, das mathematische Potenzial von Alltagssituationen zu erkennen, können diese zu natürlichen Lernsituationen für die Kinder werden. Bisherige empirische Studien weisen jedoch darauf hin, dass es frühpädagogischen Fachkräften schwer zu fallen scheint, mathematikhaltige Alltagssituationen zu erkennen. Ziel des Projekts ist es zu untersuchen, ob eine Förderung der mathematikdidaktischen Kompetenzen zu einer Verbesserung der Erkennungsfertigkeit und zu einer vermehrten und elaborierten Handlungsplanung bei frühpädagogischen Fachkräften führen kann. Zum Aufbau mathematikdidaktischer Kompetenzen wurden computerbasierte Selbstlernmodule entwickelt, die von den Fachkräften eigenständig bearbeitet werden. Anschließend soll die Wirksamkeit dieses Trainingsansatzes evaluiert werden, wobei neben den mathematikdidaktischen Kompetenzen, auch besonders die (situative) Erkennungsfertigkeit und Handlungsplanung der Fachkräfte erfasst werden soll.

Projektziele

Mit diesem Ansatz möchte das Projekt PERLE sowohl einen Beitrag zur Grundlagen- als auch zur Anwendungsforschung leisten. Gelingt der Nachweis eines positiven Effekts der Selbstlernmodule auf die Erkennungsfertigkeit und Handlungsplanung, können der pädagogischen Praxis evidenzbasierte Fortbildungen online zur Verfügung gestellt werden.

Kooperationen

Projektleitung

Projektteam

Projektdaten

Status:
Laufende Projekte
Laufzeit:
06/2021 – 05/2024
Finanzierung:
DIPF
Abteilung: Bildung und Entwicklung
Kontakt: Alexander Stiewe, Doktorand