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Autor:
Berdelmann, Kathrin:

Titel:
"Sein Inneres kennen wir nicht, denn es ist uns verschlossen" - Schulische Beobachtung und Beurteilung von Kindern im 18. Jahrhundert

Quelle:
In: Zeitschrift für Grundschulforschung, 9 (2016) 2 , 9-23

URL des Volltextes:
http://www.dipfdocs.de/volltexte/2018/15553/pdf/Artikel_Berdelmann_in_ZfG2-2016_A.pdf

URN:
urn:nbn:de:0111-pedocs-155535

Sprache:
Deutsch

Dokumenttyp:
3a. Beiträge in begutachteten Zeitschriften; Aufsatz (keine besondere Kategorie)

Schlagwörter:
18. Jahrhundert, Beobachtung, Bewertung, Bildungsgeschichte, Halle a. d. Saale, Historische Pädagogik, Individualisierung, Kind, Lehrer, Pietismus, Professionalität, Reflexion (Phil), Religiöse Erziehung, Schüler, Schülerbeobachtung


Abstract:
Der Wandel in schulischer Beobachtungs- und Beurteilungspraxis im 18. Jahrhundert geht einher mit dem Übergang einer religiösen Bezugsnorm in eine individualisierte Bezugsnorm, welche einen psychologischeren, feinkörnigeren und facettenreicheren Blick auf das Kind verlangt. Am Beispiel des "Pädagogium Regium" wird gezeigt, wie dieser Anspruch auf individualisierte Einschätzung die Beobachtungspraxis tangiert und - weil eine solche Beobachtung voraussetzungsreich ist - Beobachtung selbst zu einer reflexiven Kategorie wird. (DIPF/Orig.)

Abstract(englisch):
Transformations in practices of observation and assessment in the 18th century involve a transition from a religious norm as a criterion of observation to an individualized one that demands a more psychological, close-grained, and multifarious view on the child. Using the example of the "Pädagogium Regium", this paper shows how the claim of an individualized evaluation of students changes observational practices and lets observa-tion itself become a reflexive category of teachers. (DIPF/Orig.)


DIPF-Abteilung:
Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung

Notizen:

zuletzt verändert: 11.11.2016