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Forschung

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Autor:
Döbert, Hans (Hrsg.); Hoffmann, D. (Hrsg.); Geißler, Gert (Hrsg.):

Titel:
Die "unterdrückte" Bilanz. Zum Verhältnis von Erziehungswissenschaft und Bildungspolitik am Ende der DDR.

Quelle:
Weinheim : Deutscher Studien Verlag (1999) , 286 S.

Sprache:
Deutsch

Dokumenttyp:
Monographie; Monographie/Herausgeber

Schlagwörter:
Erziehungswissenschaft, Bildungspolitik, Bildungswesen, Geschichte, Empirische Forschung, Deutschland-DDR


Abstract:
In der DDR wurden 1987 die Auswirkungen von Glasnost und Perestroika in der Sowjetunion spürbar. Deshalb bekam der IX. Pädagogische Kongreß, der für 1989 geplant wurde, eine immer größere Bedeutung. Zu seiner Vorbereitung wurde im Auftrag des Ministeriums für Volksbildung der DDR die umfassendste empirische Bestandsaufnahme des Zustandes von Schule und Jugenderziehung, der Einstellungen von Kindern und Jugendlichen zu Gesellschaft und Staat sowie der Gründe für ihr von der Parteilinie abweichendes Verhalten vorgenommen, die in der DDR je stattgefunden hat. Die Beobachtungen und Untersuchungen sollten zu einer differenzierten Bilanz genutzt werden. Diese wurde jedoch abgebrochen, als die Ergebnisse des "Bilanzmaterials" im Ministerium bekannt wurden. Das Material wurde zur Geheimsache erklärt. In dem Buch sind die wichtigsten der für das Verständnis der Erziehungs- und Gesellschaftswirklichkeit der DDR wesentlichen Dokumente publiziert und kommentiert sowie in ihrer Entstehungsgeschichte erläutert. Sie zeigen deutlich, daß die DDR gar nicht so unbemerkt dem Konkurs ihrer Pädagogik und dem ihrer Politik zutrieb.


DIPF-Abteilung:
Steuerung und Finanzierung des Bildungswesens; Forschungsstelle Berlin

Notizen:

zuletzt verändert: 11.11.2016