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Autor:
Wiegmann, Ulrich:

Titel:
Die Lehrerschaft der DDR aus der Perspektive des MfS.
Zu "Stimmungen und Meinungen" von Lehrerinnen und Lehrern im Zeitraum vom IX. Pädagogischen Kongreß bis zum Mauerfall.

Quelle:
In: Häder, Sonja; Ritzi, Christian; Sandfuchs, Uwe (Hrsg.): Schule und Jugend im Umbruch. Analysen und Reflexionen von Wandlungsprozessen zwischen DDR und Bundesrepublik. Baltmannsweiler : Schneider Verl. Hohengehren (2001) , S. 71-82

Sprache:
Deutsch

Dokumenttyp:
Monographieauszug; Sammelwerk/Sonstiges

Schlagwörter:
Lehrer, Deutschland-DDR


Abstract:
Anhand von Archivalien der/des Bundesbeauftragten für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR wird erstens die Frage diskutiert, warum nur ein vergleichsweise geringer Anteil von Lehrerinnen und Lehrern in inoffiziellen Diensten der DDR-Staatssicherheit gestanden hatte. Als Hauptursache wird die systemeigene Disziplinierung des Bildungswesens erkannt. Zweitens jedoch werden für die achtziger Jahre Auflösungserscheinungen der bis dahin stabilen berufsständischen Dienstbeflissenheit nachgewiesen. Der Geheimdienst reagierte mit wachsender Aufmerksamkeit. Die beobachtete wachsende Widerspruchsbereitschaft der DDR-Lehrerschaft erlangte jedoch bis zum Mauerfall keine herrschaftsbedrohliche Dimension.


DIPF-Abteilung:
Bildung und Kultur

Notizen:

zuletzt verändert: 11.11.2016