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Forschung

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Autor:
Neß, Harry:

Titel:
Sichtbarmachung informell erworbener Kompetenzen.

Quelle:
In: Faulstich, P.; W. Wittwer (Hrsg.): Weiterbildungsqualität - zwischen System und Subjekt. Bielefeld : Bertelsmann (2004) , S. 45-64

Sprache:
Deutsch

Dokumenttyp:
Monographieauszug; Sammelwerk/Tagungsband

Schlagwörter:
Erwachsenenbildung, Weiterbildung, Kompetenz, Bildungspass


Abstract:
Mit dem Vortrag des Verfassers in der Arbeitsgruppe "Weiterbildung" der "Hochschultage Berufliche Bildung" und der darauf folgenden Verschriftlichung wurde der Frage nachgegangen, wie im Prozess des lebenslangen Lernens eine "zweite Chance" für Erwerbsfähige zum Abschluss eines Ausbildungsberufs oder eines Bildungsgangs eröffnet werden kann. Die in der Vergangenheit vernachlässigten Bereiche des informellen und non-formalen Lernens rücken damit unter den Vorgaben von mehr Transparenz, Valorisierung, Validierung und Zertifizierung erworbener Kompetenzen verstärkt in den Fokus der outputorientierten Steuerung von Bildungswegen. Zur Sichtbarmachung von Kompetenzen, die nicht mehr Zeit und Lernort gebunden sind, müssen Verfahren entwickelt werden, die Institutionen, Organisationen und Individuen zur Identifikation und Anerkennung von Fähigkeiten und Kompetenzen eine standardisierte Dokumentationsform, eine einheitliche Begrifflichkeit und Orientierungskriterien für Vergleichsmaßstäbe zur Verfügung stellen. Dies gilt vor allem dann, wenn die Sichtbarmachung von Kompetenzen in einem Verfahren der Selbstevaluation und Selbstbilanzierung mit unterstützendem Beratungsangebot erfolgt, wie dies in dem BLK-Projekt "Weiterbildungspass mit Zertifizierung informellen Lernens" erprobt, aber auch mit gesammelten Zertifikaten im EUROPASS praktiziert wird.

Abstract(englisch):
In the lecture of the author in the working group "further training" during the "Hochschultage Berufliche Bildung" and in his following article the author describes, how a "second chance" can be opened for employees during the process of lifelong learning and during the conclusion of vocational training. Thereby the neglected spheres of informal and non-formal learning move strengthened under the defaults of competencies acquired by more transparency, validating and certifying into the focus of the output-oriented control of education. For visualisation of competencies, which are not bound for any more learning time and learning place, procedures must be developed for institutions, organizations and individuals in order to identify and to acknowledge the abilities and competencies as like standardized documentation form. This is necessary for the visualisation of competencies in a procedure of the self-evaluation and self-balance with a consulting support like in the project "further training passport with certifying informal learning" as well as with the procedures of the collected certificates of the EUROPASS.


DIPF-Abteilung:
Steuerung und Finanzierung des Bildungswesens

Notizen:

zuletzt verändert: 11.11.2016