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Forschung

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Autor:
Weiß, Manfred:

Titel:
Der Markt als Steuerungssystem im Schulwesen?

Quelle:
In: Achs, Oskar u.a. (Hrsg.): Bildung: Konsumgut oder Bürgerrecht. Wien : pbv u. hpt Verl.-Ges. (2004) , S. 113-124

Sprache:
Deutsch

Dokumenttyp:
Monographieauszug; Sammelwerk/Tagungsband

Schlagwörter:
Empirische Forschung, Bildungswesen, Schulentwicklung, Leistungsmessung, Steuerung, Modernisierung, Qualitätssicherung, Internationaler Vergleich


Abstract:
Die sich weltweit verschärfenden Finanzierungsprobleme des Sozialstaates, die nachlassende staatliche Steuerungsfähigkeit sowie unübersehbare Symptome einer Effizienz- und Akzeptanzkrise staatlicher Institutionen haben im öffentlichen Sektor die Weichen für einen Paradigmenwechsel der Steuerungsphilosophie gestellt. Der Bildungsbereich ist davon nicht ausgenommen. Auch er sieht sich einem wachsenden Modernisierungsdruck ausgesetzt, der sich insbesondere in der Forderung nach mehr "value for money" durch eine effizientere Leistungserstellung artikuliert. Zahlreiche Länder haben darauf mit weitreichenden Änderungen des Steuerungsregimes reagiert, die vor allem im angelsächsischen Raum zur Implementation marktorientierter Steuerungsstrukturen ("Quasi-Märkte") geführt haben. Den Erwartungen nach soll dies im Schulbereich eine hohe Innovationsbereitschaft sowie eine effiziente und präferenzgemäße Versorgung mit Bildungsleistungen sicherstellen. Die Frage, ob sich diese Wirkungserwartungen theoretisch und empirisch begründen lassen, bildet den Gegenstand des Beitrags.


DIPF-Abteilung:
Steuerung und Finanzierung des Bildungswesens

Notizen:

zuletzt verändert: 11.11.2016