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Autor:
Reichenbach, Roland (Hrsg.); Breit, Heiko (Hrsg.):

Titel:
Skandal und politische Bildung.
Aspekte zu einer Theorie des politischen Gefühls.

Quelle:
Berlin : Logos Verl. (2005) , 191 S.

Sprache:
Deutsch

Dokumenttyp:
Monographie; Monographie/Herausgeber

Schlagwörter:
Politische Bildung, Gefühl, Kognitive Prozesse, Moral, Urteilsbildung, Gesellschaft


Abstract:
Das Thema dieses Sammelbandes, der Beiträge einer 2003 in Münster durchgeführten Tagung enthält, bildet das Verhältnis von Emotionen und Kognitionen. Vertreterinnen und Vertreter aus unterschiedlichen für politische Bildung bedeutsamen Disziplinen (Allgemeine Pädagogik, entwicklungsorientierte Erziehungswissenschaft, Politikdidaktik, aber auch Soziologie, Psychologie und Politikwissenschaft) setzen sich hauptsächlich mit der Frage auseinander, ob und inwieweit die Emotionalisierung und Moralisierung von öffentlichen Themen Gegenstand von politischer Bildung sein kann. Dass Skandale ambivalent sind und sowohl Lernprozesse gestattenals auch blockieren mögen, war unter den Teilnehmern unbestritten. Allerdings unterschieden sich die Auffassungen über die Grenzziehungen, alsodarüber, inwieweit Emotionalisierung von politischer Bildung alsBildungsimpuls durch praxisnahes Involviertsein fruchtbar gemacht werdenkann oder als unvermeidlicher Differenzierungsverlust durch fehlendeUrteilsdistanz auszuschließen ist. Allgemeine Fragen der Beziehung undEntwicklung von moralischen Emotionen und Urteilen und ihrergesellschaftlichen Funktion kommen dabei ebenso zur Sprache wie konkretedidaktische Umsetzungsstrategien und -schwierigkeiten.


DIPF-Abteilung:
Bildung und Kultur

Notizen:

zuletzt verändert: 11.11.2016