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Forschung

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Autor:
Gawrilow, Caterina:

Titel:
Zappelphilipp und Hans-Guck-in-die-Luft: Symptome und Kennzeichen der ADHS

Quelle:
In: Ärztliche Praxis: Pädiatrie, (2010) 3 , 18-22

Sprache:
Deutsch

Dokumenttyp:
3b. Beiträge in weiteren Zeitschriften; praxisorientiert

Schlagwörter:
Deutschland, Diagnose, Empirische Forschung, Entwicklungsstörung, Geschlechtsunterschied, Hyperaktivität, Impulsivität, Jugendlicher, Junge, Kind, Lernverhalten, Mädchen, Soziales Verhalten, Unaufmerksamkeit, Verhaltensauffälligkeit


Abstract:
Mit einer Prävalenz von 3-7% gehört die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) zu den häufigsten psychischen Störungen im Kindes- und Jugendalter. Jungen erhalten die Diagnose ADHS häufiger als Mädchen. In einer aktuellen deutschen Untersuchung (Kinder- und Jugendgesundheitssurvey, KiGGS) wurde ADHS bei 4.8% der Kinder diagnostiziert und ein Verdacht auf ADHS bei weiteren 4.9% der Kinder festgestellt. Zudem erhielten 1.8% aller teilnehmenden Kinder bereits eine ADHS-Diagnose im Vorschulalter. Verschiedene Studien zeigen, dass eine unbehandelte ADHS zu zahlreichen Folgeproblemen führen kann (z.B. Suchterkrankungen). Folglich ist eine (frühe) Erkennung der Symptome und Diagnose der ADHS von großer Bedeutung, um geeignete therapeutische Maßnahmen (z.B. Medikation und kognitive Verhaltenstherapien) einzuleiten.


DIPF-Abteilung:
Bildung und Entwicklung

Notizen:

zuletzt verändert: 11.11.2016