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Autor*innen: Thiel, Felicitas; Köller, Olaf; van Ackeren-Mindl, Isabell; Anders, Yvonne; Cress, Ulrike; Diehl, Claudia; Kleickmann, Thilo; Krelle, Michael; Lütje-Klose, Birgit; Prediger, Susanne; Seeber, Susan; Ziegler, Birgit; Greiff, Samuel; Maaz, Kai; Reintjes, Christian; Schneider, Kerstin; Stanat, Petra
Titel: Datengestützte Entwicklung und Steuerung in Schulen und frühkindlicher Bildung. Gutachten der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission der Kultusministerkonferenz
Erscheinungsvermerk: Bonn: Ständige Wissenschaftliche Kommission der Kultusministerkonferenz (SWK), 2026
DOI: 10.25656/01:35028
URL: https://www.swk-bildung.org/content/uploads/2026/03/SWK_2026_Gutachten_Datengestuetzte-Entwicklung.pdf
Dokumenttyp: Arbeitspapiere; dokumentarische und Diskussionsbeiträge; Stellungnahme/Positionspapier
Sprache: Deutsch
Abstract: Seit der Verabschiedung der Gesamtstrategie zum Bildungsmonitoring durch die Kultusministerkonferenz im Jahr 2006 wurden von Bund und Ländern zahlreiche Instrumente zur Erfassung und Aufbereitung von Daten für unterschiedliche Akteure im Mehrebenensystem Schule implementiert. In ihrem aktuellen Gutachten sichtet die SWK diese Instrumente, bewertet sie und formuliert auf der Grundlage des internationalen Forschungsstandes Empfehlungen für eine kohärente Strategie datengestützter Entwicklung und Steuerung von Schulen.
Dabei stellt die Kommission fest, welche Daten zentral für die Entwicklung der Bildungsqualität sind und wer welche Daten in welcher Auflösung benötigt. Sie empfiehlt notwendige Maßnahmen, damit die Datenrückmeldung in die Entwicklung mündet, und nennt die Voraussetzungen für eine wirksame Datennutzung.
Die Kommission kommt zu dem Ergebnis, dass es Anstrengungen auf allen Ebenen des Systems mit klaren Entwicklungszielen braucht. Mit einer gemeinsamen Anstrengung von Ländern, Bund und Wissenschaft können datenschutzkonforme und nutzerfreundliche Infrastrukturen entwickelt und Akteure wie Schulaufsichten, Schulleitungen und Lehrkräfte qualifiziert werden. Wenn man Lehrkräften mindestens alle 2 Jahre Daten aus zentralen Lernstandserhebungen zur Verfügung stellt und diese mit Fördermaterialien und Fachberatung verknüpft, können datengestützte Unterrichtsentwicklung und adaptive Lernförderung gelingen.
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Autor*innen: Damm, Katharina; Scharf, Jan; Maaz, Kai; Kuger, Susanne
Titel: Abbau von Bildungsbarrieren als interdisziplinärer Forschungsgegenstand
Aus: Scharf, J.; Damm, K.; Kuger, S.; Maaz, K. (Hrsg.): Bildungsbarrieren identifizieren - Bildungschancen entwickeln: Potenziale verschiedener Lernumwelten beim Abbau von Ungleichheit, Münster: Waxmann, 2026 , S. 9-21
DOI: 10.31244/9783818850951
URL: https://www.waxmann.com/buecher/Bildungsbarrieren-identifizieren-%E2%80%93-Bildungschancen-entwickeln
Dokumenttyp: Beiträge in Sammelbänden; Sammelband (keine besondere Kategorie)
Sprache: Deutsch
Abstract: Dieser Beitrag führt in den Sammelband "Bildungsbarrieren identifizie-
ren - Bildungschancen entwickeln. Potenziale verschiedener Lernumwelten beim
Abbau von Ungleichheit" ein und beschreibt zentrale Forschungsfragen sowie
methodische Zugänge zum interdisziplinären Thema des Abbaus von Bildungs-
barrieren. Ausgangspunkt ist die anhaltende soziale Ungleichheit im deutschen
Bildungssystem, die sowohl theoretisch als auch empirisch beleuchtet wird. Bil-
dungsbarrieren werden als mangelnde Passung zwischen individuellen Lebens-
welten und den Anforderungen des Bildungssystems verstanden - insbesondere
für benachteiligte Gruppen. Es wird diskutiert, wie sich diese Barrieren definieren
und untersuchen lassen und welche Ansätze zur Prävention, Reduktion und Kom-
pensation bestehen. Die empirischen Beiträge des Sammelbands untersuchen, wie
formale, non-formale und informelle Bildungssettings zusammenwirken und wel-
che Potenziale sich aus ihrem Zusammenspiel ergeben, um mehr Bildungschan-
cen zu ermöglichen. Dabei werden verschiedene Lebensphasen, soziale Merk-
male und räumliche Kontexte berücksichtigt. Methodisch setzen die Studien auf
qualitative und mehrperspektivische Ansätze, um komplexe Wirkmechanismen
sichtbar zu machen. Der Band basiert auf Forschungsarbeiten aus Projekten der
Förderrichtlinie "Abbau von Bildungsbarrieren: Lernumwelten, Bildungserfolg
und soziale Teilhabe" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung im
Rahmenprogramm empirische Bildungsforschung. Ziel ist es, empirisch fundierte
Erkenntnisse über die Entstehung und den Abbau von Bildungsbarrieren zu ge-
winnen und Impulse für Forschung, Praxis und Bildungspolitik zu geben.
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Autor*innen: Kuger, Susanne; Damm, Katharina; Scharf, Jan; Maaz, Kai
Titel: Lernumwelten und Bildungschancen. Schlussbetrachtung eines Forschungsschwerpunkts zum Abbau von Bildungsbarrieren
Aus: Scharf, J.; Damm, K.; Kuger, S.; Maaz, K. (Hrsg.): Bildungsbarrieren identifizieren - Bildungschancen entwickeln: Potenziale verschiedener Lernumwelten beim Abbau von Ungleichheit, Münster: Waxmann, 2026 , S. 311-317
DOI: 10.31244/9783818850951
URL: https://www.waxmann.com/buecher/Bildungsbarrieren-identifizieren-%E2%80%93-Bildungschancen-entwickeln
Dokumenttyp: Beiträge in Sammelbänden; Sammelband (keine besondere Kategorie)
Sprache: Deutsch
DIPF-Abteilung: Struktur und Steuerung des Bildungswesens
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Autor*innen: Möller, Christina; Kirschey, Selina; Lindauer, Monika
Titel: Abbau von Bildungsbarrieren von der frühen Kindheit bis zum jungen Erwachsenenalter. Eine Forschungssynthese zu Bildungsbereichen, Lebensphasen und Ungleichheitsdimensionen
Aus: Scharf, Jan; Damm, Katharina; Kuger, Susanne; Maaz, Kai (Hrsg.): Bildungsbarrieren identifizieren - Bildungschancen entwickeln: Potenziale verschiedener Lernumwelten beim Abbau von Ungleichheit, Münster: Waxmann, 2026 , S. 285-309
DOI: 10.31244/9783818850951
URL: https://doi.org/10.31244/9783818850951
Dokumenttyp: Beiträge in Sammelbänden; Sammelband (keine besondere Kategorie)
Sprache: Deutsch
Abstract: Dass der Bildungsweg des einzelnen Subjekts immer noch stark von der sozialen Herkunft, der geistigen, psychischen und/oder körperlichen Verfasstheit oder etwa dem Geschlecht abhängig ist, wurde in vielen empirischen Untersuchungen belegt. Auch ist unumstritten, dass geeignete Maßnahmen getroffen werden sollten, um diese Ungleichheiten auszuräumen. Jedoch fehlt es bislang an einer Übersicht empirischer Arbeiten zur Frage, unter welchen Bedingungen und mit welchen Konzepten ein solcher Abbau von Bildungsbarrieren gelingen kann. Dieser Lücke wird mittels einer breit angelegten Forschungssynthese begegnet, die das Potenzial bietet, Forschungsbefunde themenübergreifend und vergleichend zu betrachten, generalisierte Erkenntnisse für Wissenschaft und Praxis darzulegen sowie bestehende Forschungslücken aufzuzeigen. Nach einer systematischen Literaturrecherche und einem Screening von über 60.000 Treffern in der FIS Bildung Literaturdatenbank konnten letztlich über 500 empirische qualitative und quantitative Forschungsarbeiten ausgemacht werden, welche eine Reduktion, Kompensation oder das frühzeitige Verhindern von Bildungsbenachteiligungen von Kinden, Jugendlichen und jungen Erwachsenen im Kontext von formalen und non-formalen Bildungssetting untersucht haben. Ergebnisse aus der Kodierung dieser Studien, die einen Aufschluss über die Forschungslandschaft zu dieser Thematik sowie über den gelingenden Abbau von Bildungsbarrieren liefern, werden in diesem Beitrag vorgestellt. (DIPF/Orig.)
DIPF-Abteilung: Struktur und Steuerung des Bildungswesens
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Autor*innen: Schraml, Petra
Titel: Nationaler Bildungsbericht "Bildung in Deutschland 2026" vorgestellt: Soziale Herkunft bleibt entscheidend für Bildungserfolg
Erscheinungsvermerk: 2026
URL: https://www.bildungsserver.de/bildung+innovation/nationaler-bildungsbericht-bildung-in-deutschland-2026-vorgestellt-soziale-herkunft-bleibt-entscheidend-fuer-bildungserfolg-1487.html
Dokumenttyp: Blogbeiträge; Pod-; Vidcasts; Blogbeiträge
Sprache: Deutsch
Abstract: Am 15. Juni 2026 haben Bundesbildungsministerin Karin Prien, Katharina Günther-Wünsch, Bildungssenatorin des Landes Berlin, und Prof. Dr. Kai Maaz, Geschäftsführender Direktor des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, den elften Nationalen Bildungsbericht "Bildung in Deutschland 2026" vorgestellt. Nach den aktuellen Ergebnissen steht das deutsche Bildungssystem vor zahlreichen Herausforderungen: zu wenig qualifiziertes Personal, sinkende Leistungen von Schüler*innen und eine nach wie vor hohe Bildungsungerechtigkeit.
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Herausgeber*innen: Scharf, Jan; Damm, Katharina; Kuger, Susanne; Maaz, Kai
Titel: Bildungsbarrieren identifizieren - Bildungschancen entwickeln. Potenziale verschiedener Lernumwelten beim Abbau von Ungleichheit
Erscheinungsvermerk: Münster: Waxmann, 2026
DOI: 10.31244/9783818850951
URL: https://doi.org/10.31244/9783818850951
Dokumenttyp: Sammelbände; Werkeditionen (Herausgeberschaft); Sammelband (keine besondere Kategorie)
Sprache: Deutsch
DIPF-Abteilung: Struktur und Steuerung des Bildungswesens
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Autor*innen: Lörz, Markus; Burkhard, Jannis; Maaz, Kai
Titel: Educational participation, cultural resources, and social inequality. Have social inequalities in reading literacy increased or decreased between 2000 and 2022?
In: Acta Sociologica, (2026) , S. online first
DOI: 10.1177/00016993261435544
URL: https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/00016993261435544
Dokumenttyp: Zeitschriftenbeiträge; Zeitschriftenbeiträge
Sprache: Englisch
Abstract (english): Despite improved access to upper secondary education, social inequalities in skills acquisition have remained pronounced in Germany. However, it is empirically unclear whether the disparities have increased or decreased in the context of educational expansion. Therefore, this study addresses whether social differences in reading skills have increased or decreased in the past two decades, focusing on learning conditions at school and cultural conditions at home.
Based on theoretical considerations of the Maximally-Maintained-Inequality and the Effectively-Maintained-Inequality hypotheses, we distinguish between distributional and correlation effects of learning conditions at home and at school and use the series of PISA data to analyze the development of reading skills inequality. Using OLS-regression and KHB-decomposition methods our findings reveal that while inequalities in reading skills persist, the underlying mechanism of these disparities has changed between 2000 and 2022. Inequalities declined markedly in the 2000s but increased again after 2015. The initial decline is largely attributed to more equitable access to upper secondary education. In contrast, the recent increase in disparities appears to be driven less by educational participation and more by the growing influence of cultural resources offered at home.
DIPF-Abteilung: Struktur und Steuerung des Bildungswesens
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Autor*innen: Tetzner, Julia; Baumert, Jürgen; Neumann, Marko; Maaz, Kai; Becker, Michael
Titel: Predicting developmental outcomes in adulthood using domain-specific development in adolescence
In: Developmental Psychology, 62 (2026) 7, S. 1469-1486
DOI: https://doi.org/10.1037/dev0002171
URL: https://psycnet.apa.org/doiLanding?doi=10.1037%2Fdev0002171
Dokumenttyp: Zeitschriftenbeiträge; Zeitschriftenbeiträge
Sprache: Englisch
Abstract (english): This study investigated whether developmental states and changes in adolescence (i.e., Grades 7-10) predict central life outcomes at the age of 30 within and between domains. We focused on predictors and outcomes in three key developmental domains: academic-vocational development, social development, and intrapersonal development/well-being. We addressed academic achievement during adolescence and occupational prestige in adulthood for academic-vocational development, perceived peer acceptance in adolescence and perceived social integration in adulthood for social development, and self-esteem in adolescence, as well as life satisfaction and depression in adulthood, as indicators for intrapersonal development/well-being. We followed a large sample of German seventh graders (N = 10,503; 50.4% females; baseline Mage = 12.3) at four measurement points over a period of 18 years and estimated latent regression models as well as latent growth curve models. The results showed that earlier states and changes within one domain predicted outcomes within the same domain. Hence, the state of academic achievement and the degree of increase in academic achievement across adolescence predicted adult occupational prestige, the state of perceived peer acceptance in adolescence predicted perceived social inclusion in adulthood, and the state and change of adolescent self-esteem predicted life satisfaction and depression in adulthood. We highlight the important role that developmental processes in adolescence play as a precursor for developmental success later in life and the need for integrative research that takes a comprehensive perspective on development across the lifespan.
DIPF-Abteilung: Struktur und Steuerung des Bildungswesens
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Autor*innen: Bonn, Aletta; Drewes, Jörg E.; Hornidge, Anna-Katharina; Maaz, Kai; Pittel, Karen; Pörtner, Hans-Otto; Schlacke, Sabine; Traidl-Hoffmann, Claudia; Wullweber, Joscha
Titel: Empfehlungen für die internationale Wassergovernance
Erscheinungsvermerk: Berlin: Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen, 2025
URL: https://www.wbgu.de/de/publikationen/publikation/policybrief-2025-01
Dokumenttyp: Arbeitspapiere; dokumentarische und Diskussionsbeiträge; Stellungnahme/Positionspapier
Sprache: Deutsch
DIPF-Abteilung: Struktur und Steuerung des Bildungswesens
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Autor*innen: Bonn, Aletta; Drewes, Jörg E.; Hornidge, Anna-Katharina; Maaz, Kai; Pittel, Karen; Pörtner, Hans-Otto; Schlacke, Sabine; Traidl-Hoffmann, Claudia; Wullweber, Joscha
Titel: Sicherheit: Worüber wir jetzt reden müssen
Erscheinungsvermerk: Berlin: Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen, 2025 (Impulspapier 3, 2025)
URL: https://www.wbgu.de/de/publikationen/publikation/ip03-2025
Dokumenttyp: Arbeitspapiere; dokumentarische und Diskussionsbeiträge; Stellungnahme/Positionspapier
Sprache: Deutsch
DIPF-Abteilung: Struktur und Steuerung des Bildungswesens