Die Vorgeschichte
Das Projekt enorM war Teil des Wissenschaftsjahres 2022 – Nachgefragt! Im Fokus stand vor allem der Dialog.
Im Projekt „enorM – Lernen von (über)MORGEN“ entwickelten Schüler*innen gemeinsam mit Forschenden des DIPF Ideen dazu, wie Lernen in der Zukunft gestaltet werden sollte – ausgelöst durch die in der Corona-Pandemie sichtbar gewordenen Herausforderungen im Bildungssystem.
Das Wissenschaftsjahr rückt Schüler*innenstimmen ins Zentrum
Im Projekt „enorM – Lernen von (über)MORGEN“ sind wir elf Monate lang gemeinsam mit Schüler*innen der Frage nachgegangen, wie wir in der Zukunft lernen wollen.

Corona machte die Probleme im Bildungssystem so richtig deutlich
Das Projekt enorM wurde in der Hochphase der Corona-Pandemie entwickelt und durchgeführt – eine Zeit, in der sich das Lernen grundlegend veränderte. Das Wohnzimmer wurde zum Klassenraum, Lehrkräfte verschickten Arbeitsblätter per E-Mail, digitale Lernplattformen und digitale Sprech- und Unterrichtsstunden prägten den Alltag.
In dieser Zeit traten Probleme im Bildungssystem, die schon länger bestanden, besonders deutlich zutage. Diese Situation nahmen wir zum Anlass, gemeinsam mit Schüler*innen frei darüber nachzudenken, wie sie in Zukunft eigentlich lernen wollen. Im Mittelpunkt stand die Perspektive derjenigen, die von Veränderungen und Herausforderungen im Bildungssystem direkt betroffen sind: die Schüler*innen.
Im Austausch dem Lernen in der Zukunft auf der Spur
Dieser offene und partizipative Zugang zum Thema Lernen entsprach zugleich dem Grundgedanken des vom BMBF ausgerufenen Wissenschaftsjahr 2022 – Nachgefragt!, in dem erstmals nicht ein einzelnes Thema, sondern die Fragen der Bürger*innen im Mittelpunkt standen. Das Projekt enorM – als Teil des Wissenschaftsjahres - gliederte sich in eine Mobilisierungsphase, in der wir möglichst viele Fragen sammelten und eine Interaktionsphase, in der wir diese bearbeiteten.
