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Autor:
Kopp, Botho von (Hrsg.):

Titel:
Die ersten drei. Die Bildungssysteme der "Klassensieger" der PISA-Studie "Leseleistung": Finnland, Südkorea und Kanada.
Sonderdruck.

Quelle:
Frankfurt a.M. : DIPF (2001) , 14 S.

Serie:
Berichte, Materialien, Sonderdrucke.

Sprache:
Deutsch

Dokumenttyp:
Monographie; Monographie/Herausgeber

Schlagwörter:
Bildungssystem, PISA, Finnland, Korea, Republik, Kanada


Abstract:
Die Ergebnisse der PISA-Studie (Programme for International Student Assessment) haben in Deutschland ein enormes Echo gehabt. Nun soll allesganz schnell besser werden, und man schaut auf die Länder, die besser abgeschnitten haben - besonders auf diejenigen, die an der Spitze liegen. Was ist es, das den Erfolg ausmacht? Die Ganztagsschule, denn gute Ergebnisse haben meist Länder mit Ganztagsschule, oder sind es die Ländermit den Jugendlichen, die große Lesefreudigkeit zeigen (und mit Schulen,die diese auch fördern, sie nutzen und auf ihr aufbauen)? Ist das deutschegegliederte Schulwesen - eine exotische Erscheinung im internationalenVergleich - den Ländern mit Gesamtschulsystemen grundsätzlich unterlegen? Ist Japan so gut in Mathematik, weil es ein stark problem- undpraxisorientiertes Verständnis des Mathematikunterrichts anwendet? Ist dieQualität der Lehrerbildung und -weiterbildung entscheidend, auf dieFinnland so großen Wert legt? Mit Sicherheit sind es diese hier angesprochenen, aber noch viele weitere strukturelle wie pädagogische, generelle wie kultur- und systemspezifische Faktoren, die die Qualität von Schule bestimmen. Diese Faktoren sind sowohl untereinander interdependent, also aufeinander bezogen, als auch auf den landesspezifischen Kontextbezogen, vor allem den des dortigen Schulsystems und seiner Schulkultur, seiner Anpassungsfähigkeit an neue Bedingungen oder seinerReformresistenz. Die Diskussion wird weitergehen und Einzelstudien werdendie genannten und weitere Faktoren untersuchen. Der hier vorliegendeBeitrag will vor allem eine aktuelle, sachliche Information überwesentlichste Merkmale der drei bisher kaum bekannten Bildungssystemegeben.

Abstract(englisch):
The outcomes of PISA (Programme for InternationalStudent Assessment) had a strong response in German:. Now everything mustquickly change for better, and the countries with better results arebecoming interesting. What makes their success? Is it the whole day schoolsystem, because these countries show good results, or is it the countrieswith a youth which is eager to read (and schools supporting this)? Is theGerman system with early streaming - quite exotic in the internationalcontext - inferior to the comprehensive systems? Are Japanese students soexcellent in Mathematics because in their schools the problem approach iswidely used? Is it the quality of teacher initial and further trainingwhich is seen so important in Finland? It goes without saying: all theseand many other factors: pedagogical, systemtype and cultural -beingintedependent among themselves - play a role. Discussion will continue andthematic research studies will scrutinize these factors. Our presentationaims at giving first information about the three best performing countrieswhose education systems are generally not so well known.


DIPF-Abteilung:
Steuerung und Finanzierung des Bildungswesens

Notizen:

last modified Nov 11, 2016