Eine Schule für die Bildungsforschung

DIPF Gebäude von 1951-2018
@DIPF/BBF/Instiutsarchiv: DIPF_FOTO 5
Die Hochschule für Internationale Pädagogische Forschung findet 1952 in der ehemaligen Kaufunger- und Kurfürstenschule in Bockenheim ihr erstes Zuhause.

Ziemlich passend: Das erste Zuhause des DIPF ist eine ehemalige Mittelschule in der Kaufunger Straße 11 (heute Schloßstraße 29) im Frankfurter Stadtteil Bockenheim. Das älteste Bild aus dem Institutsarchiv datiert auf das Jahr 1950. Die ehemalige Kaufunger- und Kurfürstenschule wurde im 2. Weltkrieg bei der Bombardierung Frankfurts stark beschädigt und ist auf dem Archivfoto in seinem enttrümmerten Zustand abgebildet.

Lesesaal und Lochkarten

Das Gebäude wurde ab 1950 renoviert und stand dann 1952 bezugsfertig als erstes Gebäude für die Hochschule für Internationale Pädagogische Forschung bereit. Neben den Büros der Mitarbeitenden standen Tagungsräume, von 1952 bis 1968 eine hausinterne Kantine und eine Bibliothek unter repräsentativer Gewölbedecke mit Lesesaal zur Verfügung. Die ehemalige Turnhalle wurde zu einem Auditorium umgebaut. Auch die Technik zog ein: von der Post-Sortiermaschine bis zur ersten Lochkartenmaschine der statistischen Abteilung, einer Remington Powers. 

Umzug in 2018

Sage und schreibe 66 Jahre war das Gebäude in Bockenheim Heimat der DIPFlinge, bevor es dann 2018 von der Schloßstraße in das neue Gebäude auf dem Gelände des Campus Westend zog. Und damit schließt sich der Kreis: Das ehemalige Schulgebäude in Bockenheim wird gerade renoviert und umgebaut. Dort soll schon bald eine neue Grundschule für Frankfurter Kinder ihre Pforten öffnen.