6300 Minuten Kinoleidenschaft

Laura Klaskala von der Frankfurter Forschungsbibliothek liebt nicht nur Bücher.

Laura Klaskala ist Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste und bereits seit zehn Jahren Teil des Teams der Frankfurter Forschungsbibliothek. Wer sie in ihrem Büro besuchen möchte, der muss einfach in den Eingangsbereich der Bibliothek am Rand des quirligen Campus Westend kommen.

Von Kiel nach Frankfurt

Dort stehen hinter der Empfangstheke die Schreibtische von Laura und ihren Kolleg*innen. Der direkte Kontakt mit den Nutzenden ist schließlich wichtiger Teil ihrer Arbeit. Besucher*innen können sich mit allen Fragen und Anliegen direkt an die Mitarbeitenden wenden. Von der Ausstellung eines Benutzerausweises über die Hilfe bei der Literaturbeschaffung und der Orientierung in der Bibliothek bis hin zur Vermittlung einer spontanen Rechercheberatung: Das Team der Bibliothek unterstützt immer gerne!

Neben dem direkten Ausleihdienst teilt sich Laura Klaskala die Buchbeschaffung mit einem Kollegen, kümmert sich um den Bereich der Zeitschriften und arbeitet auch Auszubildende in diese Tätigkeiten ein. 
Sie betreut Abos, übernimmt die „fast schon meditative" Aktualisierung von Loseblattsammlungen
, kümmert sich um Reklamationen und koordiniert auch die Zusammenarbeit mit dem Buchbinder, der die Zeitschriften in Jahrgangs-Bänden zusammenfasst. Der Umgang mit dem Material selbst begeistert Laura schon seit ihrer Ausbildung am DIPF, für die sie damals extra von Kiel nach Frankfurt gezogen ist. Ein ganz schöner Sprung ins kalte Wasser war das damals für die Norddeutsche. Doch inzwischen fühlt sie sich längst heimisch in Hessen.

Kino-Jahreskarte

Gut möglich, dass ihr dabei nicht nur die netten Kolleg*innen geholfen haben, sondern auch eine ganz spezielle Leidenschaft, die sie hier entwickelt hat.

Laura Klaskala ist ein ganz großer Kino-Fan. 70 Filme hat sie im laufenden Jahr 2026 bereits gesehen. Bei einer durchschnittlichen Filmlänge von 90 Minuten macht das sagenhafte 6300 Kinominuten. Kein Wunder, dass sich für Laura eine Jahreskarte wirklich lohnt. Am liebsten geht sie in kleinere Arthouse-Produktionen.
Und das gerne direkt nach der Arbeit. "Für mich ist das eine wunderbare Art der Entspannung.", sagt sie und freut sich, dass sie einige DIPF-Kolleg*innen schon mit ihrer Leidenschaft angesteckt hat. Neben ihrem Schreibtisch findet man ein schönes Zeugnis ihrer Kino-Liebe: eine Collage aus Filmplakaten und Postkarten, die Laura Klaskala in stressigen Situationen immer daran erinnert, dass nach Feierabend noch ein Filmabenteuer auf sie wartet.  

Die Frankfurter Forschungsbibliothek (FFB) ist die Institutsbibliothek des DIPF und für die wissenschaftliche Literatur- und Informationsversorgung der Beschäftigten an den Standorten in Frankfurt und Berlin zuständig. Als eine der großen pädagogischen Spezialbibliotheken im deutschsprachigen Raum ist sie auch für extern Nutzende offen. In den modernen Bibliotheksräumen auf dem Frankfurter Uni-Campus Westend stehen den Nutzenden ein Lese- und Arbeitsbereich, ein Gruppenarbeitsraum sowie zwanzig Lesesaalarbeitsplätze mit WLAN bereit.
Ebenfalls dort angesiedelt ist die Frankfurter Lehrerbücherei am DIPF (FLB), die Lehramtsstudierenden und Lehrkräften im Vorbereitungsdienst und der beruflichen Fortbildung eine Vielzahl an Büchern und Zeitschriften für die Unterrichtspraxis bietet.