Auf Augenhöhe mit dem Roboter

In den Büros von Sebastian Wollny und Jan Schneider aus der Bildungsinformatik und der EduTec-Forschungsgruppe findet man viel spannende Technik.

Irgendwie fehlt hier nur noch Daniel Düsentrieb, der seine neuste Erfindung präsentiert: Sebastian Wollny, Dr. Jan Schneider und ihre Kolleg*innen verbringen viel Zeit damit, herauszufinden, wie Lernen spielerischer, digitaler und immersiver werden kann. Zum Beispiel mit einem Roboter, der Schüler*innen im Unterricht begleitet. Dieser friedliche Lern-Gefährte steht bei ihnen einsatzbereit im Büro.

Internationale Gastwissenschaftler*innen

Aber auch Virtual-Reality-Brillen gehören zu ihrem Arbeitsalltag. So hat Schneider zusammen mit seinem Kollegen Fernando P. Cardenas-Hernandez eine App entwickelt, die Sportler*innen mit virtuellen Coaches beim Lauftraining unterstützt. Setzt man die Brille auf, trifft man einen Trainingscoach. Dieser wartet im Fitnessraum – in der virtuellen Welt. Er hat Tipps parat für Sportler*innen, die ihre Lauftechnik verbessern, ihr Training intensivieren, aber auch ihre mentale Einstellung stärken möchten.

Wie Technik das Lernen interaktiver und erlebbarer machen kann, zum Beispiel in MINT-Fächern – auch dazu forschen die Kolleg*innen. Immer wieder kommen dazu Wissenschaftler*innen aus aller Welt ans DIPF. Und diese werden gebührend empfangen: Auf einer Tafel im Büro stehen die bunt gemalten Willkommens-Grüße, irgendwo zwischen für Laien undurchschaubaren Formeln und To-do-Listen. Auch der 3-D-Drucker ist immer wieder im Einsatz. Einmal hat ein Kollege damit sogar Weihnachtsbaum-Anhänger mit dem Logo des Arbeitsbereich Educational Technologies hergestellt, der ebenfalls am DIPF angesiedelt ist. 

Die EduTec-Forschungsgruppe ist ein multinationales, interdisziplinäres Team von Fachleuten, das sich der Integration von Künstlicher Intelligenz in die Bildungswissenschaften sowie verwandten Disziplinen wie Psychologie, Pädagogik und Didaktik verschrieben hat.
Mit ihren technischen Expertisen und Ressourcen in den Bereichen Portaltechnologie, Datenmanagement und Softwareentwicklung unterstützt die Bildungsinformatik verschiedene Aktivitäten und Projekte des DIPF.