DIPF-Podcast "Sitzenbleiben": Geschlechterunterschiede in MINT-Fächern

DIPF-Podcast "Sitzenbleiben": Geschlechterunterschiede in MINT-Fächern
@nadezhda1906 - adobe.stock.com

Die 10. Folge unserer Podcast-Reihe "Sitzenbleiben" ist nun online. Diesmal geht es ums Thema Geschlechterunterschiede in den MINT-Fächern. Expertin ist DIPF-Forscherin Hannah Beißert.

Eltern von Jungen haben seltener Probleme damit, ihren Nachwuchs für Themen rund um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT) zu begeistern, Eltern von Mädchen dagegen schon eher. Angeboren ist dies nicht, erläutert die DIPF-Forscherin Dr. Hannah Beißert in der neuen Folge von „Sitzenbleiben“. Vielmehr seien die Vorstellungen von spezifischen Jungen- und Mädchenthemen fest und oft unbewusst im Denken und Handeln von Eltern, Erzieher*innen und Lehrkräften verankert und würden dann an die Kinder weitergegeben.

Selbst wer es anders machen will, stoße dabei immer wieder auf harte Gegner: die Medien und die Konsum-Welt der Spielwaren. Beide seien ebenfalls von festen Rollenvorstellungen geprägt. Doch es gebe auch immer mehr Ausnahmen und Möglichkeiten gegenzusteuern, so Hannah Beißert, die als wissenschaftliche Mitarbeiterin im Arbeitsbereich „Entwicklung erfolgreichen Lernens“ in der DIPF-Abteilung „Bildung und Entwicklung“ forscht.

Zur Podcast-Folge auf dem DIPFblog