DIPF-Podcast "Sitzenbleiben": Umgang mit ADHS

DIPF-Podcast "Sitzenbleiben": Umgang mit ADHS
@coyot – pixabay.com

In der neuen Folge des Podcasts berichtet DIPF-Wissenschaftlerin Dr. Friederike Blume über den aktuellen Stand der Forschung und entkräftet Mythen, die sich rund um die Störung ranken.

Die Aufmerksamkeitsdefizit-/Hyperaktivitätsstörung (ADHS) ist sehr weit verbreitet – durchschnittlich finden sich in jeder Schulklasse ein bis zwei Kinder beziehungsweise Jugendliche mit einer ADHS. Dabei sind die Erscheinungsformen und Ausprägungen individuell sehr unterschiedlich.

Wissenschaftlerin Blume hat sich unter anderem damit beschäftigt, wie betroffene Kinder und Jugendliche gelernte Selbstregulationsstrategien im Unterricht abrufen und anwenden können, und wie sich das Lernen von Schüler*innen mit stärkeren ADHS-Symptomen im Klassenzimmer fördern lässt. In einem aktuellen Forschungsschwerpunkt untersucht sie, wie alle Schüler*innen einer Klasse in der Schule bestmöglich unterstützt werden können, wenn ihre momentanen und damit von Stunde zu Stunde unterschiedlichen Lernvoraussetzungen (z.B. Selbstregulation, Interesse, Motivation) berücksichtigt werden.

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