So haben es die Schulleitungen erlebt

So haben es die Schulleitungen erlebt
@Aleksandra Suzi – stock.adobe.com

Ein Interview beleuchtet die Befunde der Studie „S-Clever“, die sich mit der Entwicklung von Schulen im Zuge der Pandemie befasst hat.

Die Studie ist ein Gemeinschaftswerk von verschiedenen wissenschaftlichen Einrichtungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz – darunter das DIPF. Es wurden bis zu 1500 Schulleitungen aus Deutschland, Österreich und der Deutschschweiz befragt, die darüber berichten sollten, wie sie von Seite der allgemeinbildenden Schulen die Corona-Pandemie und den Umgang mit ihr erlebt haben. Die Befragungen wurden mit Start im Herbst 2020 zu drei verschiedenen Zeitpunkten durchgeführt. In dem Interview auf dem Blog von Fachjournalist Jan-Martin Wiarda geht Prof. Dr. Tobias Feldhoff von der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz auf jetzt veröffentlichte Ergebnisse dieser Arbeiten ein. Er verweist unter anderem auf Unterschiede zwischen den drei deutschsprachigen Ländern – etwa den Stand der Digitalisierung der Schulen zum Start der Pandemie – und skizziert weitere Herausforderungen, die die Schulleitungen als drängend empfunden haben. Dazu gehörten beispielsweise die Fragen, wie man die Schüler*innen emotional am besten unterstützt und wie man leistungsschwächere Kinder und Jugendliche auch unter den erschwerten Bedingungen zielführend fördern kann. Zum Abschluss gibt Professor Feldhoff einen Ausblick, was für Lehren man aus den Erfahrungen ziehen kann.