Zwei Jahre nach seinem Start zieht der CHANCEN-Verbund eine erste Zwischenbilanz: Gemeinsam mit den Ländern hat er die Grundlagen für die Zusammenarbeit im Startchancen-Programm geschaffen. Mittlerweile verbinden 450 regionale Netzwerke die Startchancen-Schulen, und der Verbund hat dafür mehr als 800 Multiplizierende qualifiziert. Nun gilt es, diese Unterstützung in die Schulen zu bringen und dauerhaft im Bildungssystem zu verankern.
Seit nunmehr zwei Jahren besteht der vom DIPF koordinierte CHANCEN-Verbund zur wissenschaftlichen Begleitung und Forschung für das Startchancen-Programm. Dr. Martina Diedrich, Co-Leiterin des Verbunds, und Ulrike Rehn, Referatsleiterin im Niedersächsischen Kultusministerium, ziehen gemeinsam eine erste Bilanz. Sie erläutern, welche Weichen gestellt wurden und wie in einem System mit so vielen Beteiligten die Kommunikation gelingt.
Zum 1. Oktober verabschiedet sich Prof. Dr. Marc Rittberger nach mehr als 20 Jahren als Direktor der DIPF-Abteilung „Informationszentrum Bildung“ (IZB) in den wohlverdienten Ruhestand. Er hat die heutige Ausrichtung des IZB maßgeblich geprägt und war zudem für viele Jahre Geschäftsführender und Stellvertretender Geschäftsführender Direktor des Gesamtinstituts.
Die BBF | Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des DIPF feiert ihr 150-jähriges Bestehen – mit Veranstaltungen, einem Blog und einer geschlossenen Festveranstaltung.
In seinem Teilgutachten „Gesellschaftlicher Zusammenhalt stärkt Sicherheit“ empfiehlt der WBGU unter anderem, die Bildungsfinanzierung als Zukunftsinvestition auszugestalten. Prof. Dr. Kai Maaz war an dem Gutachten federführend beteiligt. Es wird am 30. September in einem Webinar vorgestellt.
Das DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation in Frankfurt am Main und Berlin trauert um seinen langjährigen Mitarbeiter Hans Döbert, der am 31. August nach langer Krankheit in Berlin gestorben ist.
Nach 15 Jahren wissenschaftlicher Begleitung des Vorbereitungsdienstes in Nordrhein-Westfalen liegt der Abschlussbericht zur Evaluation vor. Federführend ist ein Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Mareike Kunter.
Die Jugendlichen in Deutschland erzielen in Naturwissenschaften, im Lesen und in Mathematik so niedrige Ergebnisse wie noch nie seit Beginn der PISA-Studien. Deutschland erreicht damit nur noch das Durchschnittsniveau der OECD-Staaten. Rund ein Fünftel der 15-Jährigen hat in keinem der drei Bereiche ausreichende Basiskompetenzen. Der Zusammenhang zwischen den naturwissenschaftlichen Kompetenzen der Jugendlichen und dem sozioökonomischen Status ihrer Familien ist so stark wie nie zuvor.
Kann eine Erhöhung der Stundentafel etwa in Mathe oder Deutsch dabei helfen, die Kompetenzen in diesen Fächern zu verbessern? Was zunächst einleuchtend klingt, hält nach neuen Forschungsbefunden der empirischen Prüfung nicht stand – ein Impuls von Dr. Jannis Burkhard.
Die frühkindliche Bildung war eines der Themen des ZDF-Morgenmagazins am 21. August. Prof. Dr. Kai Maaz sprach sich dort dafür aus, die Familien stärker in die Pflicht zu nehmen und in den Kindertagesstätten passende Lernangebote zu schaffen.
Das DIPF| Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation in Frankfurt am Main und Berlin trauert um seinen langjährigen Professor und Abteilungsdirektor Theodor Hanf.
Wer auf der Suche nach frei zugänglicher Literatur in der Erziehungs- und Bildungswissenschaft sowie der Fachdidaktik ist, findet mit der Plattform peDOCS den passenden Zugang. Seit 2008 bietet das Open-Access-Repositorium Autor*innen die Möglichkeit, ihre Publikationen online zu veröffentlichen. Fachlich Interessierte wiederum können kostenfrei in dem Bestand recherchieren und die Texte herunterladen. Nun wurde peDOCS mit dem renommierten DINI-Zertifikat für Open Access-Publikationsdienste ausgezeichnet.
Die BBF | Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung in Berlin hat ihren ersten Open-Access-Band zu schulgeschichtlichen Sammlungen veröffentlicht.
Wie beeinflussen verschiedene Unterrichtsansätze im Geographieunterricht das Verständnis komplexer globaler Herausforderungen sowie Motivation und Handlungsbereitschaft von Schüler*innen? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Forschungsprojekts GeoLoT. Schulen in Baden-Württemberg und Hessen können sich an dem DFG-geförderten Projekt beteiligen.
Beim Wettbewerb „Bildungsserver:NEXT“ waren innovative Vorschläge zur Weiterentwicklung des Deutschen Bildungsservers gesucht – in den Kategorien „Content“, „Usability“ und „Communication“. Jetzt stehen die Gewinner*innen fest. Die Fachjury hat sich für Ansätze entschieden, die einen einfachen Einstieg in die Dossiers des Portals ermöglichen, die Nutzer*innen gezielt bei ihren Bedarfen abholen und die Ressourcen der Online-Plattform und deren Auswahlprozess näher vorstellen.
Der WBGU befasst sich in seinem Teilgutachten „Umwelt prägt Sicherheit“ mit der Frage, inwieweit Umwelt, Klima und Biodiversität mitgedacht werden muss, wenn es um neue Sicherheitsstrategien geht. Prof. Dr. Kai Maaz war am Gutachten beteiligt.
Eine neue Stellungnahme der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission der Kultusministerkonferenz (SWK) befasst sich damit, wie autistische Kinder und Jugendliche in der Bildung unterstützt werden können. An der Stellungnahme hat Prof. Dr. Kathrin Berdelmann mitgewirkt.