Mit einem vielfältigen und stimmungsvollen Festakt hat das Institut seinen 75. Geburtstag gefeiert – mit Freunden und Wegbegleiter*innen, mit anregenden Vorträgen und Diskussionen, mit Rap und Poetry Slam.
Das DIPF erinnert an den Wissenschaftler und Pädagogen Erich Hylla, der am 5. November 1976 verstarb. Hylla prägte als erster Direktor und Professor für pädagogische Psychologie die Forschungsausrichtung des Instituts in den Anfangsjahren und seine Schwerpunktsetzungen wirken bis heute nach.
Der Gesetzentwurf „zur Verbesserung der Startchancen von Kindern und zur Qualitätsentwicklung in der Kindertagesbetreuung“ stand am 2. November im Bundestagsausschuss für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend zur Diskussion. Die DIPF-Direktorin Prof. Dr. Yvonne Anders hat in der Sitzung als Expertin Stellung zu dem Entwurf genommen.
Anlässlich der geplanten Demonstrationen unter anderem zu Bildungsfragen hat das Nachrichtenmagazin „Spiegel“ Prof. Dr. Kai Maaz zu den bildungspolitischen Forderungen der Jugendlichen befragt.
Der am DIPF koordinierte „Fachinformationsdienst (FID) Erziehungswissenschaft und Bildungsforschung“ hat bereits zum fünften Mal eine Crowdfunding-Kampagne für Open-Access-Veröffentlichungen erfolgreich durchgeführt.
Seit 75 Jahren schafft das DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation wissenschaftliche Grundlagen für die Gestaltung von Bildung. Das Institut verbindet exzellente Forschung mit leistungsfähigen Wissensinfrastrukturen und dem Transfer in Bildungspraxis, Administration und Politik. Sein Jubiläum feiert das DIPF im November mit einem Festakt unter dem Titel „Bildung im Wandel – Wo reicht Evolution und wo braucht es Revolution?“. Auf einer eigenen Internetseite bietet es zudem 75 Einblicke in seine Leistungen, seine Menschen und seine Entwicklung. Nicht zuletzt stellt es seine Geschichte in einer Ausstellung vor.
Ein neues EU-Projekt unter Beteiligung des DIPF will die Evaluation bildungspolitischer Maßnahmen zum Abbau von Bildungsgleichheiten und den entsprechenden Austausch zwischen Politik, Praxis und Wissenschaft verbessern.
Zwei Jahre nach seinem Start zieht der CHANCEN-Verbund eine erste Zwischenbilanz: Gemeinsam mit den Ländern hat er die Grundlagen für die Zusammenarbeit im Startchancen-Programm geschaffen. Mittlerweile verbinden 450 regionale Netzwerke die Startchancen-Schulen, und der Verbund hat dafür mehr als 800 Multiplizierende qualifiziert. Nun gilt es, diese Unterstützung in die Schulen zu bringen und dauerhaft im Bildungssystem zu verankern.
Seit nunmehr zwei Jahren besteht der vom DIPF koordinierte CHANCEN-Verbund zur wissenschaftlichen Begleitung und Forschung für das Startchancen-Programm. Dr. Martina Diedrich, Co-Leiterin des Verbunds, und Ulrike Rehn, Referatsleiterin im Niedersächsischen Kultusministerium, ziehen gemeinsam eine erste Bilanz. Sie erläutern, welche Weichen gestellt wurden und wie in einem System mit so vielen Beteiligten die Kommunikation gelingt.
Zum 1. Oktober verabschiedet sich Prof. Dr. Marc Rittberger nach mehr als 20 Jahren als Direktor der DIPF-Abteilung „Informationszentrum Bildung“ (IZB) in den wohlverdienten Ruhestand. Er hat die heutige Ausrichtung des IZB maßgeblich geprägt und war zudem für viele Jahre Geschäftsführender und Stellvertretender Geschäftsführender Direktor des Gesamtinstituts.
Die BBF | Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung des DIPF feiert ihr 150-jähriges Bestehen – mit Veranstaltungen, einem Blog und einer geschlossenen Festveranstaltung.
In seinem Teilgutachten „Gesellschaftlicher Zusammenhalt stärkt Sicherheit“ empfiehlt der WBGU unter anderem, die Bildungsfinanzierung als Zukunftsinvestition auszugestalten. Prof. Dr. Kai Maaz war an dem Gutachten federführend beteiligt. Es wird am 30. September in einem Webinar vorgestellt.
Das DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation in Frankfurt am Main und Berlin trauert um seinen langjährigen Mitarbeiter Hans Döbert, der am 31. August nach langer Krankheit in Berlin gestorben ist.
Nach 15 Jahren wissenschaftlicher Begleitung des Vorbereitungsdienstes in Nordrhein-Westfalen liegt der Abschlussbericht zur Evaluation vor. Federführend ist ein Forschungsteam unter der Leitung von Prof. Dr. Mareike Kunter.
Die Jugendlichen in Deutschland erzielen in Naturwissenschaften, im Lesen und in Mathematik so niedrige Ergebnisse wie noch nie seit Beginn der PISA-Studien. Deutschland erreicht damit nur noch das Durchschnittsniveau der OECD-Staaten. Rund ein Fünftel der 15-Jährigen hat in keinem der drei Bereiche ausreichende Basiskompetenzen. Der Zusammenhang zwischen den naturwissenschaftlichen Kompetenzen der Jugendlichen und dem sozioökonomischen Status ihrer Familien ist so stark wie nie zuvor.
Kann eine Erhöhung der Stundentafel etwa in Mathe oder Deutsch dabei helfen, die Kompetenzen in diesen Fächern zu verbessern? Was zunächst einleuchtend klingt, hält nach neuen Forschungsbefunden der empirischen Prüfung nicht stand – ein Impuls von Dr. Jannis Burkhard.
Die frühkindliche Bildung war eines der Themen des ZDF-Morgenmagazins am 21. August. Prof. Dr. Kai Maaz sprach sich dort dafür aus, die Familien stärker in die Pflicht zu nehmen und in den Kindertagesstätten passende Lernangebote zu schaffen.
Das DIPF| Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation in Frankfurt am Main und Berlin trauert um seinen langjährigen Professor und Abteilungsdirektor Theodor Hanf.
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