Es ist eine der drängendsten Fragen des deutschen Bildungssystems: Wie lassen sich soziale Benachteiligungen von Kindern und Jugendlichen im Bildungserfolg und bei der gesellschaftlichen Teilhabe verringen? Ein neuer Sammelband bereitet hierzu aktuelle Forschungsbefunde auf. Sie zeigen, wie sich Bildungsbarrieren überwinden lassen und wo Potenziale für mehr Bildungschancen liegen. Im Kern geht es um einen ganzheitlichen Blick auf die Lebenswelt junger Menschen sowie verzahnte und kooperativ umgesetzte Angebote. Herausgeber*innen des Bands sind Forschende des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation und des Deutschen Jugendinstituts (DJI).
Die EduTec-Forschungsgruppe und das Zentrum für technologiebasiertes Assessment (TBA) am DIPF laden mit dem IPN | Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik zu einer Shared Task zum Thema "Rubric-based Short Answer Scoring for German".
Dr. Jelena Marković beschreibt die vielen Facetten der Lese-Rechtschreibstörung, wie die Diagnose erfolgt und was man bei der Suche nach einer Therapie beachten sollte.
Mit dem neuen Format der „Impact Stories“ veranschaulicht das DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation den Einfluss von Forschung außerhalb der Wissenschaft. Die prägnanten Übersichten mit vielen Bildern, Stimmen aus Forschung und Praxis, Grafiken und Filmen machen deutlich, warum und wie wissenschaftliches Wissen entsteht und welche Wirkung es entfaltet.
Das jetzt veröffentlichte Trainingsprogramm „Mission Monsterhilfe“ unterstützt Lehrkräfte für Fremdsprachen dabei, ihren Schüler*innen wirksame und nachhaltige Strategien für das Vokabellernen zu vermitteln. Es wird zusammen mit der Lernplan-App „PROMPT“ angewendet und über mehrere Wochen in den Unterricht eingebettet. Sämtliche Materialien stehen als Open Educational Resources kostenfrei online zur Verfügung. Entwickelt wurde das Trainingsprogramm am DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation.
Mit Prof. Dr. Yvonne Anders gewinnt das DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation eine exzellente Wissenschaftlerin für eine zentrale Leitungsposition: Die Bildungsforscherin ist neue Direktorin an dem Institut, was mit der Leitung einer der fünf Abteilungen und einem Sitz im Vorstand verbunden ist. Zugleich wird sie in Kooperation mit dem DIPF auf die Professur für „Psychologie mit dem Schwerpunkt Bildung und Entwicklung“ an der Goethe-Universität Frankfurt berufen.
In der neuen Folge des DIPF-Elternpodcasts geht es um Bilderbücher, warum diese für Kinder wichtig sind und wie sie beim Spracherwerb helfen können. Dabei blickt Wissenschaftler Dr. Martin Schastak speziell auch auf mehrsprachige Kinderbücher.
Lehrkräfte und Lehramtsstudierende erwarten in den MINT-Fächern bei Jungen höhere Fähigkeiten als bei den Mädchen – aber je nach Fach in unterschiedlichem Ausmaß. Besonders stark fallen die Unterschiede in den Bereichen Technik und Informatik aus. Das haben zwei Studien des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation ergeben, deren Ergebnisse in der Zeitschrift für Erziehungswissenschaft vorgestellt wurden. Die Autorinnen empfehlen eine entsprechende Sensibilisierung im Lehramtsstudium, in Fortbildungen und nicht zuletzt auch beim Unterrichtsmaterial.
Der Senat der Leibniz-Gemeinschaft hat in seiner Sitzung am 3. Dezember das regelmäßige Evaluationsverfahren für das DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation erfolgreich abgeschlossen – mit einem äußerst positiven Ergebnis. In seiner Stellungnahme würdigt der Senat die sehr guten Leistungen des Instituts in der Forschung, in den Forschungs- und Informationsinfrastrukturen sowie im Wissenstransfer in die Bildungspraxis und in die Bildungspolitik.
Ein neues Lehrbuch gibt eine Einführung in die Bildungssoziologie. Das von Autor*innen des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation verfasste Werk erläutert die Thematik entlang des gesamten Bildungsverlaufs – von der frühen Kindheit über Schule und Ausbildung bis hin zu Studium und lebenslangem Lernen. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Bildungsungleichheit. Das Buch ist im Nomos Verlag erschienen.
Am 3. Dezember ist der „Positively Purple Day“, der Internationale Tag der Menschen mit Behinderungen. Der Podcast „Tonspur Wissen“ nimmt dies zum Anlass für eine neue Folge mit Jörg Muskatewitz vom DIPF und Prof. Mathilde Niehaus von der Universität Köln.
Ab dem Schuljahr 2026/27 tritt stufenweise der Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung im Grundschulalter in Kraft. Zwei aufeinander aufbauende Bücher bieten nun gezielte, wissenschaftlich erarbeitete Hilfestellungen, um die Qualität von Ganztagsschulen erfolgreich weiterzuentwickeln. Sie sind als PDF-Dateien frei verfügbar. Das eine Buch richtet sich an die fachliche Begleitung der Schulen, das andere an diejenigen, die an den Schulen für die praktische Umsetzung verantwortlich sind. Erstellt wurden die beiden Publikationen von Autor*innen des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation sowie der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg.
In fünf Jahren von der Schule in einer schwierigen Lage zu einer Auszeichnung beim Deutschen Schulpreis 2025: Die Questenberg-Grundschule in Meißen hat ein neues Schulprofil entwickelt und wurde dafür geehrt. Entstanden ist das Profil im Rahmen der Bund-Länder-Initiative „Schule macht stark“ (SchuMaS).
In einem Gastbeitrag im Wiarda-Blog beschreibt der DIPF-Bildungsforscher Prof. Dr. Kai Maaz, welche Voraussetzungen erfüllt sein müssen, damit Kinder lernen können.
DIPF-Forschende wollen ein digitales Informationsangebot für Grundschullehrkräfte schaffen. Dafür benötigen sie deren Expertise in Classroom Management und zu Kernkompetenzen in Mathe.