BE-WELL – Psychische Gesundheit im Schulalltag stärken
BE-WELL entwickelt ein digitales Monitoring-System, um das Wohlbefinden von Schüler*innen anonym zu erfassen. Über ein Dashboard erhalten Schulen Einblicke in Belastungs- und Schutzfaktoren sowie evidenzbasierte Handlungsempfehlungen zur Förderung psychischer Gesundheit.
Projektbeschreibung
Psychische Belastungen bei Kindern und Jugendlichen haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. Schulen sind ein zentraler Ort der Prävention und Gesundheitsförderung. Bislang fehlen jedoch niedrigschwellige Möglichkeiten, das aktuelle Wohlbefinden von Schüler*innen systematisch zu erfassen und daraus konkrete Unterstützungsmaßnahmen abzuleiten.
BE-WELL entwickelt ein digitales Monitoring-System, das psychische und somatische Aspekte des Wohlbefindens anonym erfasst. Jugendliche beantworten kurze digitale Befragungen. Die Ergebnisse werden auf Klassenebene gebündelt und in einem Dashboard für schulisches Fachpersonal übersichtlich dargestellt. Das Dashboard zeigt sowohl Belastungs- als auch Schutzfaktoren und ermöglicht eine bedarfsgerechte Planung gesundheitsfördernder Maßnahmen. Das Monitoring-System wird gemeinsam mit Jugendlichen sowie Fachkräften aus Schule, Psychologie und Pädagogik entwickelt. Durch diesen partizipativen Ansatz wird sichergestellt, dass das Tool praxisnah, nutzungsfreundlich und an den tatsächlichen Bedarfen der Zielgruppen orientiert ist.
Das Projekt verbindet Forschung, Prävention und Praxis. Das Dashboard wird an die Youth Mental Health-Plattform GUSTAPH des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit (DZPG) angebunden und kann langfristig als Bestandteil eines Frühwarnsystems zur Förderung psychischer Gesundheit genutzt werden. Gleichzeitig entstehen hochwertige Forschungsdaten, mit denen langfristige Zusammenhänge zwischen psychischem und körperlichem Wohlbefinden sowie schulischen Rahmenbedingungen untersucht werden können.
Projektziele
BE-WELL entwickelt und evaluiert ein digitales Monitoring-System, um das Wohlbefinden von Schüler*innen anonym zu erfassen und psychische Gesundheit im Schulalltag zu stärken. Das Projekt unterstützt Schulen dabei, Belastungen frühzeitig zu erkennen, Präventionsmaßnahmen evidenzbasiert umzusetzen und Forschung sowie schulische Praxis nachhaltig miteinander zu verbinden.
Finanzierung
VISIONS2026 (Consolidator Grant des DZPG)
Kooperationen
Das Projekt verbindet die Forschungsinfrastrukturen des Deutschen Zentrums für Psychische Gesundheit (DZPG) und des Deutschen Zentrums für Kinder- und Jugendgesundheit (DZKJ) und arbeitet eng mit Jugendlichen sowie schulischen Fachkräften im Rahmen eines partizipativen Co-Design-Prozesses zusammen.
Projektkoordination: Philipps-Universität Marburg (Dr. Martina Dort) und TU Dresden (Dr. Josefine Rothe)
Projektpartner: Ruhr-Universität Bochum, Leibniz-Institut für Psychologie, Friedrich-Schiller-Universität Jena, Freie Universität Berlin
Projektleitung
- Dr. Martina Dort
- PD Dr. Telse Nagler
- Dr. Josefine Rothe
Projektdaten
| Status: |
Laufendes Projekt
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|---|---|
| Schwerpunkt: | Transfer und Transferforschung |
| Abteilung: | Entwicklung in Bildungskontexten |
| Arbeitsbereich: | Entwicklung erfolgreichen Lernens |
| Bildungsbereich: | Schule |
| Laufzeit: |
07/2026 – 06/2029
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| Finanzierung: |
Drittmittelprojekt
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| Kontakt: | PD Dr. Telse Nagler, Wissenschaftliche Mitarbeiterin |

