Folgen und Impact

Display title nein
Detail Beschreibung

Das Projekt macht Bildungsungleichheiten sichtbar und zugänglich – für Politik, Wissenschaft und Gesellschaft. Die systematische Evidenz unterstützt Reformprozesse, inspiriert neue Forschungsprojekte und stärkt den Anspruch auf Chancengleichheit in der Bildung. 

Evidenz für Politik, Praxis und Forschung

Alle wissen, dass es Bildungsungleichheiten gibt, aber wenn man 568 Studien nebeneinanderlegt, hat das noch einmal eine ganz andere Wucht.

Anna Bachsleitner, Projektteam

GesUB bündelt Wissen, das zuvor zerstreut war und macht es greifbar, belegbar und nutzbar. Mit seiner systematischen Synthese hat das Projekt einen neuen Maßstab geschaffen: für die Bildungsforschung, aber auch für die Bildungspolitik.

Porträt Susanne Thimet"GesUB hat gezeigt, wie groß die Forschungslücken in der beruflichen Bildung sind und mich motiviert, sprachsensiblen Fachunterricht stärker in der Lehrkräfteausbildung zu verankern. Heute sehe ich: Die Forschung zu frühkindlicher und beruflicher Bildung gewinnt an Dynamik und das ist ein gutes Zeichen für die Bildungsforschung insgesamt."

Prof. Susanne Thimet, Direktorin Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Karlsruhe

Die Ergebnisse wurden in einem Open-Access-Sammelband veröffentlicht, auf Konferenzen vorgestellt, in Workshops diskutiert und in der Lehre eingesetzt. Auch politisch fand GesUB Beachtung: Vertreter*innen des Bundesbildungsministeriums, des Familienministeriums und mehrerer Landesbehörden nahmen an der Abschlusstagung teil und nutzen die evidenzbasierte Aufbereitung.

Prof. Dr. Susanne Kuger (Forschungsdirektorin DJI) über den Impact des Projekts in der Wissenschaft

Die Gap Maps und theoretischen Analysen helfen nicht nur der Wissenschaft, sondern auch der Politik, gezielter an den richtigen Stellen anzusetzen.

Es war uns wichtig, die Brücke zwischen Wissenschaft und Politik zu schlagen.

Ronja Lämmchen, Projektteam

Besonders relevant ist der Befund, dass Bildungsungleichheiten sehr früh entstehen – lange vor dem Schuleintritt. Frühzeitig anzusetzen, etwa durch kompensatorische Maßnahmen im U3-Bereich, ist nicht nur sozial gerecht, sondern auch ökonomisch sinnvoll. 

Das zentrale Anliegen, Wissen offen zugänglich zu machen, ist gelungen. Das zeigt sich in der anhaltenden Nachfrage: Selbst Jahre nach Projektende werden die Ergebnisse aus GesUB zitiert, genutzt und weiterentwickelt. Auch wenn das Anliegen des Projektes nicht darin lag, direkte Handlungsempfehlungen zu erarbeiten, schafft es eine verlässliche Grundlage für weitere Forschung, für Maßnahmenentwicklung und evidenzbasierte Bildungspolitik.

 Dr. Stefan Luther (Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend) über den Impact des Projekts in der Bildungspolitik

Andere Projekte knüpfen bereits an, etwa ABIBA | Meta, das den Abbau von Bildungsungleichheiten untersucht. Auch die in GesUB entstandene Datenbasis bietet weiteres Potenzial, zum Beispiel für vertiefte Analysen einzelner Bildungsbereiche oder theoretischer Zugänge.

Es war herausfordernd, aber auch ein echtes Herzensthema. Und wir sind stolz darauf, dass wir mit unserer Arbeit einen Beitrag leisten konnten – zur Forschung, zur Politik und zur Sichtbarkeit des Themas.

Anna Bachsleitner, Projektteam

Das Ziel ist erreicht: Wissen ist zugänglicher geworden – für Politik, Wissenschaft und Gesellschaft.

Bild
Image alt tag Beschreibung
Farbe DIPF-Lichtblau
Einstellungen
Versionierung eingeschaltet ja
Kategorisierung
Related Items
Infokasten
Bild Kein Bild
Linke Spalte
Rechte Spalte
Farb Motiv Weiß
Inhalte

Dieser Ordner hat zur Zeit keinen Inhalt.