Folgen und Impact

Der Vorbereitungsdienst in Nordrhein-Westfalen wandelt sich stetig. Einige Entwicklungen wurden durch unsere Ergebnisse angestoßen, auch wenn ein paar Fragen weiterhin offenbleiben.

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Die Forschungsergebnisse flossen in die neuen Vorschriften für den Vorbereitungsdienst in NRW und führten unter anderem zur Einführung zweier verpflichtender Eingangs- und Perspektivgespräche, zur verbindlichen Teilnahme an selbstgesteuerten Lerngruppen und zur Abschaffung des wenig genutzten Portfolios.

Gesetzliche Neuerungen übertragen Forschungserkenntnisse in die Praxis

Auf den festgestellten Optimierungsmöglichkeiten aufbauend erhielt das Ministerium für Schule und Bildung Empfehlungen, wie der Vorbereitungsdienst besser werden kann. Einige dieser Vorschläge haben bereits Eingang in die neuen Vorschriften zur Ausbildung im Vorbereitungsdienst gefunden, die in der „Ordnung des Vorbereitungsdienstes und der Staatsprüfung für Lehrämter an Schulen“ vom 8. November 2024 festgelegt wurden.

  • Zwei Eingangs- und Perspektivgespräche: Anstatt eines Gesprächs gibt es nun zwei festgelegte Eingangs- und Perspektivgespräche. Diese sollen zu bestimmten Zeiten stattfinden, um den angehenden Lehrkräften dabei zu helfen, die im ersten Gespräch definierten Ziele besser zu verfolgen.
  • Verpflichtende selbstgesteuerte Lerngruppen: Was früher freiwillig war, ist nun verpflichtend. Die selbstgesteuerten Lerngruppen werden als fester Bestandteil der Ausbildung an den Zentren für schulpraktische Lehrerausbildung eingeführt, was den organisatorischen Aufwand verringert und gleichzeitig sicherstellt, dass keine zusätzliche Zeit für ihre Umsetzung aufgebracht werden muss.
  • Verzicht auf das Portfolio: Angesichts des hohen Aufwands und der geringen Nutzung wird das Portfolio künftig kein Bestandteil des Vorbereitungsdienstes mehr sein. Dies soll den angehenden Lehrkräften Entlastung verschaffen und unnötigen Verwaltungsaufwand vermeiden.

Lehrkräfte in Ausbildung und im Klassenraum

Ob die Veränderungen die gewünschten Effekte erzielen, wird weiterhin im Rahmen des laufenden Projekts untersucht. Die Ergebnisse der aktuellen Projektphase und eine abschließende Bewertung der Reform werden voraussichtlich Ende 2025 vorliegen. Dann wird sich auch zeigen, ob die veränderte Ausgangsbedingung durch das Praxissemester Auswirkungen auf die Entwicklung angehender Lehrkräfte im Vorbereitungsdienst hat.

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