Logo: Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung

Projekte

Instruktionssensitivität von Testitems in der Pädagogisch-Psychologischen Diagnostik (INSE)

Das Projekt Instruktionssensitivität untersucht, inwiefern Tests und Items dazu in der Lage sind, Effekte von Schule und Unterricht zu erfassen.

Projektbeschreibung

Ergebnisse von Schülerinnen und Schülern aus standardisierten Leistungstests werden häufig als eine Informationsquelle für Rückschlüsse über die Qualität von Schule und Unterricht genutzt. Dieses Vorgehen beinhaltet die Annahme, dass die Testinstrumente im Allgemeinen instruktionssensitiv sind, also dazu in der Lage, Effekte von Schule und Unterricht abzubilden. Das Projekt untersucht, wie sich die Instruktionssensitivität von Tests und Items empirisch fassen und in der Pädagogisch-Psychologischen Diagnostik praktisch nutzen lässt.

Ziele

Das Projekt baut auf einem von Naumann, Hochweber und Hartig (2014) vorgestellten längsschnittlichen Mehrebenen-DIF-Modell (LML-DIF-Modell) zur Untersuchung von Instruktionssensitivität auf. Dieses Modell integriert bestehende Ansätze zur Instruktionssensitivität, indem es sowohl Veränderungen in Schülerleistungen über die Zeit als auch Unterschiede zwischen Klassen einbezieht. Vier übergeordnete Ziele werden verfolgt:

  1. die Weiterentwicklung des LML-DIF-Modells
  2. die Untersuchung der Qualität und Bedingungen der Parameterschätzung
  3. die Validierung von statistischen Indikatoren für Instruktionssensitivität
  4. die Entwicklung von Kriterien zur Klassifikation von Instruktionssensitivität auf Test- und Itemebene

Finanzierung

Das Kooperationsprojekt „Instruktionssensitivität von Testitems in der Pädagogisch-Psychologischen Diagnostik“ des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) mit der Pädagogischen Hochschule St. Gallen (PHSG) wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Schweizerischen Nationalfonds SNF gefördert.

Kooperationen

  • Min Li, University of Washington, Seattle

Publikationen

  • Naumann, A., Hochweber, J., & Klieme, E. (2016). A psychometric framework for the evaluation of instructional sensitivity. Educational Assessment, 21(2), S. 89–101, DOI: 10.1080/10627197.2016.1167591
  • Naumann, A., Hochweber, J., & Hartig, J. (2014). Modeling instructional sensitivity using a longitudinal multilevel differential item functioning approach. Journal of Educational Measurement, 51, S. 381–399, DOI: 10.1111/jedm.12051

Projektleitung

Projektteam

Projektdaten

Status:
Laufende Projekte
Laufzeit:
04/2015-04/2018
Finanzierung:
Drittmittelprojekt
Abteilung: Bildungsqualität und Evaluation
Kontakt:
zuletzt verändert: 08.09.2016