Prof. Dr. Marcus Hasselhorn

Prof. Dr. Marcus Hasselhorn Leiter der Arbeitseinheit Bildung und Entwicklung; Stv. Direktor
Name
Hasselhorn
Vorname
Marcus
Titel
Prof. Dr.
Funktion
Leiter der Arbeitseinheit Bildung und Entwicklung; Stv. Direktor
Telefon
+49 (0)69 24708-214
E-Mail
hasselhorn[at]dipf.de
Arbeitseinheit
Bildung und Entwicklung
Publikationen
Publikationen Hasselhorn

Zur Person

25.10.1957
Als viertes Kind der Eheleute Pfarrer Johannes Hasselhorn und Elisabeth, geb. Pfitzer in Altenkirchen/Westerwald geboren

03.05.1976
Mathematisch-naturwissenschaftliches Abitur am Gymnasium Großburgwedel

Januar 1977
Beginn einer Ausbildung zum Industriekaufmann bei der Firma Bahlsen in Hannover

WS 1977/78
Aufnahme des Psychologie-Studiums an der Universität Göttingen

03.03.1978
Abschlußprüfung im Ausbildungsberuf Industriekaufmann vor der Industrie- und Handelskammer Hannover-Hildesheim

18.07.1979
Diplom-Vorprüfung für Psychologen an der Universität Göttingen

WS 1979/80
Hochschulwechsel und Fortführung des Psychologie-Studiums an der Universität Heidelberg

28.05.1982
Heirat mit Kathrin Linke

05.01.1983
Diplom-Hauptprüfung für Psychologen an der Universität Heidelberg

01.02.1983 bis 30.09.1985
Promotions-Stipendiat am Max-Planck-Institut für psychologische Forschung in München, Arbeitsbereich "Entwicklungspsychologie" (Leitung: Prof. Dr. F.E. Weinert)

29.10.1984
Geburt des ersten Kindes: Johannes

01.10.1985 bis 30.11.1993
Wissenschaftlicher Angest. u. Akad. Rat am Institut für Psychologie der Universität Göttingen

14.02.1986
Promotion zum Dr.phil. an der Universität Heidelberg

09.05.1986
Geburt des zweiten Kindes: Benjamin

28.12.1988
Geburt des dritten Kindes: Jonathan

15.05.1990
Geburt des vierten Kindes: Samuel

WS 1992/93
Lehrstuhlvertretung (C4 Entwicklungspsychologie) an der Universität Koblenz-Landau

SS 1993
Habilitation mit Erlangung der Venia Legendi für Psychologie an der Universität Göttingen

01.12.1993
Ernennung zum Professor (C3) für Entwicklungspsychologie an der TU Dresden

Sept. 1995
Ruf auf eine C4-Professur für Entwicklungspsychologie an der Universität Gießen (abgelehnt)

März 1996
Ruf auf eine C4-Professur für Pädagogische Psychologie an der TH Darmstadt (abgelehnt)

Sept. 1996
Ruf auf eine C4-Professur für Entwicklungspsychologie an der TU Dresden (abgelehnt)

Okt. 1997
Ernennung zum Professor für Pädagogische Psychologie und Entwicklungspsychologie (C4) an der Universität Göttingen

2000-2002
Dekan der Biologischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen

2003-2006
Mitglied des Fachkollegiums Psychologie der DFG

seit 05/2003
Mitglied der Wilhelm-Wundt-Gesellschaft

Juni 2004
Ruf auf eine ordentliche Professur für Entwicklungspsychologie an der Universität Bern (abgelehnt)

Sept. 2004
Wahl zum 1. Vizepräsidenten der Deutschen Gesellschaft für Psychologie

2005-2007
Mitglied des Senats der Georg-August-Universität

seit 2005

Mitglied der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Mathematisch-physikalische Klasse

2006-2008

Präsident der Deutschen Gesellschaft für Psychologie

2005-2010

Sprecher des GRK 1195 (Passungsverhältnisse schulischen Lernens) an der Universität Göttingen

seit 10/2007

Professor für Psychologie mit dem Schwerpunkt Bildung und Entwicklung am Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) in Frankfurt/M.

seit 6/2008
Stellvertretender Direktor des DIPF

seit 7/2008
Scientific Coordinator und Sprecher des hessischen LOEWE-Zentrums IDeA (Center for Research on Individual Development and Adaptive Education of Children at Risk)

seit 3/2010
Mitglied im Kuratorium der Psychologischen Hochschule Berlin

seit 5/2010
Mitglied des Hochschulrates der Universität Kassel

Aktuelle Arbeits- und Forschungsschwerpunkte

Ontogenese individueller Voraussetzungen erfolgreichen Lernens

Göttinger Entwicklungsstudie zu Sprache, Arbeitsgedächtnis und Theory of Mind (GESAgT)

  • Differentielle Entwicklung von Gedächtnisstrategien zwischen 8 und 12 Jahren
  • Entwicklungsangemessene Optimierung individueller Kompetenzen Schulreifes Kind

Lern- und Leistungsstörungen

  • Normierung und Validierung einer Arbeitsgedächtnistestbatterie zwischen 5 und 12 Jahren (AGTB)
  • Deutscher Rechtschreibtest für 5. und 6. Klasse (DERET)

Plastizität im Alter Veränderbarkeit und Beeinflussbarkeit kognitiver Lernvoraussetzungen

  • Arbeitsgedächtnis
  • Aufmerksamkeit
  • Neuronal: Modellierung, EEG-Daten (Bernstein-Center)
  • Behavioral: Negative Priming Experimente

Sonstiges

  • GRK 1195 ("Passungsverhältnisse schulischen Lernens: Verstehen und Optimieren")
  • Bewertungskompetenzen (im SPP Kompetenz-diagnostik)
  • Beteiligung in der FG-Initiative Arbeitsgedächtnis / exekutive Kontrolle in der Lebensspanne

LOEWE-Initiative: Research Center for Individual Development and Adaptive Education
(in Kooperation mit den übrigen AEs und mit Kollegen aus drei verschiedenen Fachbereichen der Universität)

Verantwortliche Mitwirkung in externen Fachgremien

  • Mitglied der Wilhelm-Wundt-Gesellschaft; Deutschland: seit 2005
  • Mitgliedschaft  in der: Akademie der Wissenschaften zu Göttingen –Mathematisch-physikalische Klasse.; Deutschland: seit 2005
  • Mitgliedschaft  in der Steuerungsgruppe des Landes Baden-Württemberg für das Projekt „Schulreifes Kind“; Deutschland: seit 2009
  • Mitgliedschaft im wiss. Beirat des Institut für Wissensmedien; Tübingen; Deutschland: seit 2010
  • Mitgliedschaft im Hochschulrat der Universität Kassel; Deutschland: seit 2010
  • Mitgliedschaft im Kuratorium der Psychologischen Hochschule Berlin; Deutschland: seit 2010

Wahrnehmung von Funktionen bei wissenschaftlichen Zeitschriften und Schriftenreihen

  • Standards der Psychologie (Mitherausgeber): Kohlhammer-Verlag, Deutschland: seit 2008
  • Tests & Trends; Jahrbuch der pädagogisch-psychologischen Diagnostik (Mitherausgeber): Hogrefe-Verlag, Deutschland, seit 2000