„Wer bei der Bildung spart, spart an der gesellschaftlichen Sicherheit von morgen“

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24.09.2026 Nachricht
In seinem Teilgutachten „Gesellschaftlicher Zusammenhalt stärkt Sicherheit“ empfiehlt der WBGU unter anderem, die Bildungsfinanzierung als Zukunftsinvestition auszugestalten. Prof. Dr. Kai Maaz war an dem Gutachten federführend beteiligt. Es wird am 30. September in einem Webinar vorgestellt.

Der Wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU)  rät im jetzt vorliegenden zweiten Kapitel seines Hauptgutachtens „Sicherheit – nachhaltig und integriert“ dazu, gesellschaftlichen Spaltungstendenzen entgegenzuwirken, um so die Handlungsfähigkeit demokratischer Gesellschaften zu festigen. Eine zentrale Rolle für den sozialen Ausgleich spiele das Bildungssystem.

„Wer bei Bildung spart, spart nicht an einem beliebigen Haushaltsposten, sondern an der gesellschaftlichen Sicherheit von morgen“, unterstreicht Prof. Maaz, der dem Beirat angehört. Entscheidend sei nicht allein die Höhe der Ausgaben. „Wir müssen Ressourcen stärker dorthin lenken, wo der Bedarf am größten ist, ihre Wirkung systematisch überprüfen und erfolgreiche Ansätze dauerhaft absichern. Bildung ist Zukunftsinvestition und sollte im Bundeshaushalt entsprechend behandelt werden.“ Dazu gehöre auch, die Mittel für politische Bildung und Demokratieförderung verlässlich zu verankern, gerade in Zeiten gesellschaftlicher Polarisierung.

Im aktuellen Teilgutachten untersucht der Beirat die Handlungsfelder: 

  1. Klima- und Sozialpolitik zusammen umsetzen
  2. Beteiligung vor Ort stärken
  3. Verbindende statt spaltende politische Kommunikation leben

Das Teilgutachten „Gesellschaftlicher Zusammenhalt stärkt Sicherheit“ ist das zweite Kapitel des Hauptgutachtens „Sicherheit – nachhaltig und integriert“, an dem der WBGU derzeit arbeitet. Angesichts der dynamischen sicherheitspolitischen Debatten hat sich der Beirat entschlossen, einzelne Kapitel vorab zu veröffentlichen. In den kommenden Monaten werden weitere Teilgutachten folgen.

Das Gutachten und seine Kernaussagen werden am 30. September, 15 bis 16.30 Uhr, in einem Online-Talk vorgestellt und diskutiert. Prof. Dr. Kai Maaz und Prof. Dr. Sabine Schlacke, Geschäftsführende Direktorin des Instituts für Energie-, Umwelt- und Seerecht, geben dabei eine Einführung.
Anmeldung zum Webinar am 30. September

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Teilgutachten „Gesellschaftlicher Zusammenhalt stärkt Sicherheit“