FLINK: Training für flüssigeres Lesen vorgestellt

FLINK: Training für flüssigeres Lesen
@Seventyfour – stock.adobe.com
01.04.2026 Nachricht
Ein frei verfügbarer Fachbeitrag und ein Kurz-Video stellen das vom DIPF entwickelte Förderangebot vor.

Leseflüssigkeit ist eine zentrale Voraussetzung für schulischen Erfolg. Sie wird jedoch von vielen Kindern nicht ausreichend entwickelt. Das browserbasierte Training FLINK (Flüssig lesen lernen – Individuelle Förderung der Lesekompetenz) für die Klassenstufen 2 bis 6 kann hier weiterhelfen. Es basiert auf dem „Text-Fading“-Ansatz: Sätze werden am Bildschirm Buchstabe für Buchstabe in individuell angepasster Geschwindigkeit ausgeblendet. Der dadurch empfundene Zeitdruck ermutigt Kinder dazu, schneller zu lesen, ohne dabei die Lesegenauigkeit oder das Leseverständnis zu beeinträchtigen.

Genauere Erläuterungen zu den Hintergründen dieses Prinzips, zur Wirksamkeit des Ansatzes und zu den Einsatzmöglichkeiten im Schulalltag bieten Dr. Fenke Kachisi und PD Dr. Telse Nagler in einem frei verfügbaren, kompakten Artikel in „Psychologie in Erziehung und Unterricht“. Dabei erfahren die Lesenden unter anderem, dass FLINK vollständig in die von der Universität Münster betreute Plattform für Lernverlaufsdiagnostik quop integriert ist. Über quop erhalten Lehrkräfte regelmäßig Informationen zur Lese- und Mathematik-Entwicklung ihrer Schüler*innen. Auf dieser Basis können sie dann beispielsweise den Einsatz von FLINK steuern. Anschauliche Einblicke in das Fördertool bietet auch ein neues Kurz-Video des DIPF aus der Reihe „75 Sekunden“.

Fachbeitrag zu FLINK in „Psychologie in Erziehung und Unterricht“
75-Sekunden-Video des DIPF zu FLINK
Informationen zum Leseflüssigkeitstraining in der Übersicht