Open Practices of Educational Researchers (OPER) – Arbeitspraktiken unter Nachwuchsforschenden in der Bildungsforschung

Die Pilotstudie untersucht Verhalten und Arbeitsgewohnheiten von Nachwuchsforschenden aus der Bildungsforschung sowie beeinflussende Faktoren mit dem Ziel, den potenziellen Mehrwert von Open Science und Open Education zu identifizieren.

Projektbeschreibung

Initiativen wie Open Science und Open Education werfen hinsichtlich ihrer Potenziale zur Verbesserung der Wissenschaft und Lehre sowie ihrer Bedeutung für die praktische Umsetzung noch Fragen auf. Zwar haben viele Institutionen und Verlage bereits Richt- und Leitlinien zu Open Science und Open Education formuliert oder arbeiten aktuell daran, jedoch berücksichtigt der gängige Top-down-Ansatz mitunter nicht die alltäglichen Arbeitsweisen von betroffenen Forschenden und Lehrenden. Die eigene Persönlichkeit, das Arbeitsumfeld und die Wissenschaftsdisziplin sind Faktoren, welche die Arbeitsweise beeinflussen.

Die Studie begleitet daher Forschende mit dem Ziel, Verhalten und Arbeitsgewohnheiten zu untersuchen und Chancen und Herausforderungen durch offene Praktiken herauszustellen. Die Kernfrage dabei ist, welchen Mehrwert offene Praktiken – wie in Leitlinien zu Open Science und Open Education beschrieben – unter Berücksichtigung disziplin- und kontextabhängiger Aspekte für Forschende und Lehrende haben können. Gegenstand der Untersuchung sind potenzielle Faktoren, die Forschungspraktiken beeinflussen, sowie deren Relationen.

Die Pilotstudie richtet sich zunächst an Nachwuchsforschende aus der Bildungsforschung, die im Hochschulkontext sowohl Forschung als auch Lehre betreiben. Langfristiges Ziel der Untersuchung ist ein Schema, das die Faktoren und deren Relationen aufzeigt und Basis für Untersuchungen in weiteren Disziplinen sein kann.  

Finanzierung

Die Studie wird durch den Leibniz-Forschungsverbund Open Science finanziert.

Kooperationen

Das Projekt ist eine Kooperation zwischen dem Informationszentrum Bildung des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation und dem Open Science Lab des TIB |  Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek. Die Nutzerstudie und Datenanalyse wird vom DIPF koordiniert. Die Unterstützung der Teilnehmenden bezüglich Open-Science-Praktiken und deren Umsetzung mit Tools wird vom TIB koordiniert.

Projektleitung

Dr. Tamara Heck

Projektdaten

Status:
Abgeschlossenes Projekt
Abteilung: Informationszentrum Bildung
Laufzeit:
12/2018 – 05/2020
Finanzierung:
Drittmittelprojekt