ExTra – Erleben während der Transition aus der Sekundären Bildung

Das Projekt ExTra untersucht die Anpassung von jungen Erwachsenen an die Phase nach Abschluss des (Fach-)Abiturs. Mit einer Längsschnittstudie soll untersucht werden, welche Faktoren mit einer besseren Anpassungsleistung einhergehen.

Projektbeschreibung

Der Abschluss der sekundären Bildung stellt für junge Erwachsene ein kritisches Lebensereignis dar, welches einerseits die Möglichkeiten für positive Entwicklung und psychologisches Wachstum bietet, andererseits auch als schwierig und belastend erlebt werden kann. In diesem Projekt wird deshalb unter anderem eine längsschnittliche Studie durchgeführt, um zu untersuchen, welche Faktoren mit einer besseren oder weniger gut gelungenen psychosozialen Anpassung an diesen Übergang einhergehen. Zu diesem Zweck werden Daten mittels Smartphone-basiertem Ambulatory Assessment im Alltag der jungen Erwachsenen gesammelt. Die wiederholte Erfassung von Verhalten und Erleben im Alltag über einen längeren Zeitraum ermöglicht es, potenzielle Veränderungen in den Prozessen zu beobachten, die tagtäglichen Schwankungen in Motivation und Wohlbefinden zugrunde liegen. Daneben ermöglichen diese intensiven Längsschnittdaten auch eine Untersuchung psychometrischer Fragen: Was messen wir durch die wiederholten Befragungen im Alltag? Weichen diese Messungen von Erwartungen und den rückblickenden Einschätzungen der jungen Erwachsenen ab? Und welche Rolle spielt tägliches Verhalten und Erleben für die Entwicklung von stabilen Selbstüberzeugungen?

Zentrale Fragestellungen

  • Wie erleben junge Erwachsene den Übergang von der oberen sekundären Bildung in die anschließende Lebensphase?
  • Welche Faktoren spielen eine Rolle für eine gelungene Anpassung?
  • Wie verändern sich intra-psychische Prozesse über diese Übergangsphase?

Kooperationen

Projektleitung

Dr. Andreas Neubauer

Projektteam

Projektdaten

Status:
Laufende Projekte
Laufzeit:
08/2021 – 07/2024
Finanzierung:
Drittmittelprojekt
Abteilung: Bildung und Entwicklung
Kontakt: Dr. Andreas Neubauer, Arbeitsbereichsleiter