Gemeinsam für einen guten Ganztag

Der wissenschaftsgeleitete Qualitätsdialog zum Ganztag brachte Bildungsforschung, -praxis und -verwaltung zusammen, um gemeinsames Wissen für einen guten Ganztag zu entwickeln.

Editorial

Editorial

Im Qualitätsdialog zum Ganztag hat uns am meisten bewegt, wie schnell sich Forschung, Praxis und Verwaltung auf gemeinsame „Stellschrauben“ einigen konnten, wenn man ihnen Raum gibt. Beim Schreiben der Impact Story wurde uns besonders deutlich, dass dieses Projekt keine Insel ist: Es dockt an bestehende Forschung an und eröffnet konkrete Wege, Transfer weiterzutragen.

Autor*innen: Amina Kielblock, Nora Wazinski & Stephan Kielblock, Kontakt: Amina Kielblock

Die Vorgeschichte

Die Vorgeschichte

Es gibt viel Forschung und viele Erfahrungen zum guten Ganztag. Aber das Wissen aus Wissenschaft, Praxis und Verwaltung kommt nicht zusammen.

Seit über 20 Jahren wird in Deutschland zur Ganztagsschule geforscht, um Bildungsungleichheiten abzubauen und die Qualität ganztägiger Bildungsangebote zu verbessern. Trotz zahlreicher Studien fehlte bislang ein dauerhafter systematischer Austausch zwischen Forschung, Praxis und Verwaltung.

Wie gute Ganztagsangebote entstehen und warum das bisher so schwer war

Seit mittlerweile 20 Jahren wird zur Ganztagsschule in Deutschland geforscht, daher ist viel über die Wirkung von und die Bedingungen für gute Ganztagsangebote bekannt. Viele Ganztagsschulen und andere Einrichtungen wie beispielsweise Horte haben Konzepte entwickelt, die Kindern und Jugendlichen hervorragende Bedingungen für das Aufwachsen bieten. Und auch in der Verwaltung sind viele Erfahrungen und Ideen gesammelt worden, wie die Entwicklung des Ganztag bestmöglich unterstützt werden kann. Diese Perspektiven kamen in den letzten 20 Jahren jedoch nicht in ausreichendem Maß zusammen.

Forschungsprojekte zu Ganztagsschulen

Insgesamt wurden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mehr als 20 Vorhaben spezifisch zum Thema Ganztagsschule gefördert. Ein umfassendes und langfristig angelegtes Projekt war die Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen (StEG). Dank dieser Studie ist inzwischen viel über die Wirkweisen im Ganztag bekannt. Die Forschungsergebnisse von StEG sind für die Praxis sowie Verwaltung und Politik in Broschüren aufbereitet worden. Für Forschende wiederum erschienen zahlreiche Publikationen in Büchern und Fachzeitschriften. Sie bieten eine solide Wissensgrundlage für Überlegungen dazu, was einen guten Ganztag ausmacht.

Zentrale Frage: Wie können Forschung, Verwaltung und Praxis zueinander finden, um Handlungswissen für einen guten Ganztag zu entwickeln?

Es gibt zahlreiche Forschungsbefunde sowie viele gute Ganztagsschulen und Beispiele für effektive Verwaltungsstrukturen.

Sechs Handlungsfelder als zentrale Stellschrauben in der Qualitätsentwicklung

Die Forschungsarbeiten der letzten Jahre zeigen, dass sechs zentrale Handlungsfelder wichtig für die Qualitätsentwicklung ganztägiger Bildungsangebote sind. Angebote, die klar auf Ziele und Kompetenzen ausgerichtet sind und gut umgesetzt werden, haben ein großes Potenzial, Kinder und Jugendliche bestmöglich zu fördern. Besonders vorteilhaft ist es, wenn diese Angebote auch nach mehreren Jahren noch attraktiv bleiben und positive soziale Beziehungen fördern. Die Leitung und die Zusammenarbeit der pädagogischen Fachkräfte sollten sicherstellen, dass diese Aspekte in den Bildungsangeboten umgesetzt werden.

  • Steuerung des Ganztags: Wie funktioniert Führung in einem komplexen Netzwerk von Institutionen und Menschen?
  • Zusammenarbeit: Wie lässt sich die pädagogische Arbeit im Team mit verschiedenen Fachleuten und Institutionen abstimmen?
  • Gesamtkonzept: Welche Bedingungen sind für eine gut durchdachte Gestaltung und die Verknüpfung der verschiedenen ganztägigen Bildungsangebote erforderlich?
  • Angebotskonzept: Wie können Konzepte entwickelt werden, die auf klaren Zielen und den gewünschten Wirkungen der jeweiligen Angebote basieren?
  • Angebotsdurchführung: Welche Kriterien sind für eine gute Organisation und die Leitung von Angeboten erforderlich?
  • Soziale Beziehungen: Wie lassen sich positive Interaktionen zwischen allen Beteiligten an den Ganztagsangeboten fördern?

Dennoch stellte sich heraus, dass in den Ergebnissen viele ungenutzte Potenziale stecken, die die Weiterentwicklung des Ganztags bereichern könnten. Forschung, Praxis und Verwaltung kamen in der Vergangenheit eher punktuell, beispielsweise über Fachtage zusammen. Dabei eingehend über diese Handlungsfelder zu diskutieren, die Perspektiven miteinander zu verknüpfen und nachhaltig voneinander zu lernen gelang mangels eines größer angelegten, länger andauernden Austauschs nicht in zufriedenstellendem Maße. Es entstand die Frage, wie man das reichhaltige Wissen zum Ganztag aus Forschung, Praxis und Verwaltung konstruktiv zusammenbringen kann. Wie kann das gelingen und worauf kommt es dabei an? Der Schlüssel dazu war der Dialog.

TagungBei der StEG-Abschlusstagung wurden Forschungsergebnisse zum Ganztag vorgestellt und diskutiert.

Viele Wege führen ans Ziel – unserer war der Dialog

Es gibt verschiedene Strategien für den Praxistransfer, etwa durch gute Wissenschaftskommunikation oder durch Beratungstätigkeiten von Wissenschaftler*innen. Unser Ziel war jedoch nicht, wissenschaftliches Wissen einfach in die Praxis zu übertragen, sondern die verschiedenen Wissensressourcen aus Forschung, Praxis und Verwaltung miteinander zu verbinden. Alle Beteiligten haben über die Jahre wertvolle Erkenntnisse gesammelt, die es nun zusammenzubringen und zu teilen galt. Auch das Bundesministerium für Bildung und Forschung teilte diese Ansicht und unterstützte das Vorhaben von Anfang an. Es arbeitete bereits bei der Konzeptentwicklung des Projekts mit uns zusammen. So konnten effektive Beteiligungsformate geschaffen werden, die die Perspektiven der Verwaltung auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene umfassend einbezogen.

Die Handreichungen sollten, so die Vision, nicht nur mit wenigen Vertreter*innen aus Forschung, Praxis und Verwaltung entstehen. Stattdessen sollte ein breiter Personenkreis am Prozess teilnehmen können, um möglichst viele Perspektiven zu sammeln. So entstand die Idee der Dialogforen. Ziel war es, einen hilfreichen Rahmen für die Gestaltung guter ganztägiger Bildungsangebote zu entwickeln, den sowohl die Praxis als auch die Verwaltung nutzen können – idealerweise kompakt genug, um in die Hosentasche zu passen und bei Bedarf zurate gezogen werden zu können.

Das Projekt

Das Projekt

Im Juni 2020 startete das Projekt „Wissenschaftsgeleiteter Qualitätsdialog zum Ganztag“ unter Leitung von Dr. Stephan Kielblock und Prof. Dr. Kai Maaz.

Mit einem Austausch zwischen Bildungsforschung, Bildungspraxis und Bildungsverwaltung gelang es dem Projekt, vorhandenes Wissen zu guten ganztägigen Bildungsangeboten zu bündeln. In Dialogforen wurden Forschungsergebnisse, Best-Practice-Beispiele und Praxiserfahrungen systematisch zusammengeführt, diskutiert und zu praxisnahem Handlungswissen aufbereitet.

Dialog als Schlüssel zum Erfolg

Das BMBF-geförderte Projekt initiierte einen bundesweiten Austauschprozess zwischen Bildungsforschung, Bildungspraxis und Bildungsverwaltung, basierend auf Studien und Erfahrungen mit ganztägigen Bildungsangeboten. Der Qualitätsdialog nutzt die Vielfalt der Perspektiven und regionalen Unterschiede, um Forschungsergebnisse, Best-Practice-Beispiele und Praxiserfahrungen zu konkretem Handlungswissen für die Gestaltung guter ganztägiger Bildungsangebote zusammenzuführen und weiter zu verbreiten.

Die Projektmitarbeiterinnen Amina Kielblock, Nora Wazinski und Julia Karl bereiteten die Dialogforen intensiv vor. Dazu gehörte die Recherche nach Referent*innen aus der Forschung, Best-Practice-Inputs und auch nach einer geeigneten Moderation ebenso wie die Erarbeitung eines Konzepts für den Ablauf der Veranstaltungen. Darüber hinaus wurden die Dialogforen ausgiebig beworben, so dass die Zahl der Anmeldungen die Anzahl der verfügbaren Plätze bei allen Terminen deutlich überstieg. Der Gedanke, möglichst vielfältige Akteursgruppen zu erreichen, ging auf: Die Mitwirkenden kamen aus dem gesamten Bundesgebiet und waren unter anderem Vertreter*innen aus Schulverwaltungen, Horten, Ganztagsschulen und Elternvertretungen.

Digitales Meeting

Was zunächst als zwölf Präsenzveranstaltungen im gesamten Bundesgebiet geplant war, setzten wir – pandemiebedingt – digital um. Dies ging zwar auf Kosten des persönlichen Austauschs, ermöglichte es aber andererseits, überregional ins Gespräch zu kommen und von den verschiedenen lokalen Perspektiven zu profitieren. Bei der digitalen Gestaltung und Umsetzung der Veranstaltungen unterstützte uns die Agentur greenstorming. Als Moderatorin konnten wir die Bildungs- und Wissenschaftsjournalistin Katja Irle gewinnen, die durch die zwölf digitalen Veranstaltungen führte. Fachleute aus Wissenschaft und Praxis teilten ihre Erfahrungen und Erkenntnisse in Impulsvorträgen. Die jeweils fünfstündigen Online-Dialogforen boten Raum für Diskussionen unter allen Teilnehmenden. Im ersten Teil wurden die Impulse aus Wissenschaft und Praxis vorgestellt, zu denen die Teilnehmenden Fragen einbringen konnten. Im zweiten Teil bildeten sich kleinere Arbeitsgruppen, in denen die Impulse aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet wurden, gefolgt von einer Gesamtdiskussion. Das Projektteam fasste danach alle Informationen zusammen und systematisierte sie.

Broschüren im DruckDie Handreichungen im Druck

Der dialogische Gedanke wirkte sich auch auf die Erarbeitung der Handreichungen aus: Während Referent*innen aus der Wissenschaft die Forschungsergebnisse zu den einzelnen Handlungsfeldern bündelten, wurden die Beiträge der Mitwirkenden an den Dialogforen zu Listen mit praktischen Impulsen zusammengefasst und zusätzlich die Best-Practice-Beispiele redaktionell aufbereitet. Die entstandenen Textentwürfe wurden wiederum von Critical Friends aus Wissenschaft und Praxis begutachtet und in mehreren Schleifen überarbeitet, bis schließlich die endgültige Fassung entstand. Die Agentur wald&thal unterstützte die Verschriftlichung der Handreichungen sowie Layout, Druck und Versand. Dank dieser Zusammenarbeit konnten die sechs Handreichungen für einen guten Ganztag als Ergebnis der Zusammenarbeit zahlreicher Personen Ende 2021 erscheinen.

  • Start: Juni 2020
  • Dialogforen: 2021
  • Erscheinen der Handreichungen: November 2021
  • Dissemination: 2021 bis heute

Die Ergebnisse

Die Ergebnisse

In sechs Handreichungen wird Wissen aus einem Prozess mit fast 300 Mitwirkenden zusammengeführt. Sie zeigen, wie ein guter Ganztag gelingen kann.

Die im Projekt entwickelte Broschürenreihe für einen guten Ganztag bündelt zentrale Qualitätsaspekte wie Steuerung, Zusammenarbeit und soziale Beziehungen und bietet allen Akteursgruppen Orientierung. 

Die Broschürenreihe: Wissen für die Hosentasche

Wie sieht ein guter Ganztag aus – und wie kann man in der eigenen Bildungseinrichtung, Kommune oder weiteren Angeboten dazu beitragen? Diese Fragen haben Hunderte von Mitwirkenden im wissenschaftsgeleiteten Qualitätsdialog zum Ganztag intensiv diskutiert und damit die Debatte um den Ganztag vorangebracht.

Um die Diskussions- und Entwicklungsergebnisse aus den Workshops zu zentralen Handlungsfeldern zu sichern, wurden Handreichungen erarbeitet. Diese wurden in Form einer sechsteiligen Broschürenreihe im November 2021 im Hosentaschenformat (DIN A6) als Printversion veröffentlicht, die auch online verfügbar ist. Für alle, die an der Gestaltung eines guten Ganztags beteiligt oder interessiert sind, bietet sie eine praktische Orientierungshilfe zu folgenden Themen:

  • Positive soziale Beziehungen fördern
  • Erfolgreiche Angebotskonzepte entwickeln
  • Ganztag erfolgreich steuern
  • Angebote gut durchführen
  • Zusammenarbeit im Ganztag stärken
  • Ein nachhaltiges Ganztagskonzept planen  

Broschüren: Handreichungen für den Ganztag

Das Projekt hat die Wissensbasis zum Ganztag in Deutschland sichtbar gemacht. Das Ergebnis gibt Forschung, Praxis und Verwaltung Orientierung zur weiteren Arbeit – denn der Dialog hat auch gezeigt, wo noch Forschungsbedarf besteht.

Folgen und Impact

Folgen und Impact

Wissenschaft, Praxis und Verwaltung arbeiten mit den Handreichungen, um die Qualität im Ganztag weiterzuentwickeln.

Der wissenschaftsgeleitete Qualitätsdialog zum Ganztag traf mit Blick auf den Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab 2026/27 exakt den Bedarf der Bildungslandschaft: Tausende gedruckte Handreichungen waren schnell vergriffen und werden seitdem bundesweit in Forschung, Praxis und Verwaltung aktiv genutzt.

Wissen zum Ganztag: gefragt wie nie

Der Rechtsanspruch auf ganztägige Förderung für Grundschulkinder ab dem Schuljahr 2026/27 bringt neue Fragen mit sich. Bildungsakteure bereiten sich darauf vor, nicht nur mehr Ganztagsplätze zu schaffen, sondern auch die Qualität des Ganztags zu gewährleisten. Vor diesem Hintergrund scheint der Qualitätsdialog genau zur richtigen Zeit stattgefunden zu haben: Schnell waren zwei Auflagen (knapp 4.000 Sets à sechs Broschüren) der Handreichungen vergriffen. Dies hatte sicherlich auch damit zu tun, dass wir durch die zwölf Dialogforen bereits viele Menschen erreicht haben, die von unserem Projekt wussten und gespannt auf die Ergebnisse waren. Die Gruppe derer, die auf das Projekt sowie die Handreichungen verweisen und mit ihnen arbeiten, ist vielfältig: Sowohl in wissenschaftlichen Beiträgen als auch von Verwaltung und Praxis wird auf die Ergebnisse des wissenschaftsgeleiteten Qualitätsdialogs zum Ganztag Bezug genommen. Vielfältige Akteursgruppen verweisen auf unsere Handreichungen, beispielsweise Initiativen wie ganztag-entwickeln.de, ein Unterstützungssystem für Schulen mit Ganztagsangeboten in Sachsen, als auch Ganztagsträger wie der Bundesverband der Kita- und Schulfördervereine.

Personen tauschen sich aus

Aktuell setzt Projektmitarbeiterin Amina Kielblock mit ihrer Arbeit im Forschungsverbund „Schule macht stark – SchuMaS“  an dem Wissen an und entwickelt vertiefend und gemeinsam mit Schulen Materialien, die für die Weiterentwicklung des Ganztags im Sinne der Handlungsfelder eingesetzt werden können. Bis heute (2025) werden wir für Vorträge zu den Ergebnissen des wissenschaftsgeleiteten Qualitätsdialog zum Ganztag angefragt – und die Zielgruppen sind vielfältig: Forschung, Praxis und Verwaltung profitieren von den Handreichungen, aber auch von den Erfahrungen, wie ein solches Projekt durchgeführt werden kann.

Weitere Formate der Wissensvermittlung

Publikationen

  • Kielblock, S. (2021). Fünfzehn Jahre StEG-Ganztagsschulforschung. Bilanz und anzugehende Handlungsfelder. In F. Radisch, U. Schulz & I. Züchner (Hrsg.), Ganztagsschule und Übergänge im Bildungssystem. Jahrbuch Ganztagsschule 2021/2022 (S. 135–147). Frankfurt am Main: Debus Pädagogik.
  • Kielblock, S. & Maaz, K. (2021). Handlungsfelder für gute Ganztagsangebote. Erkenntnisse aus der Studie zur Entwicklung von Ganztagsschulen. SchulVerwaltung Nordrhein-Westfalen, 32(9), 240–242.   
  • Wissenschaftsgeleiteter Qualitätsdialog zum Ganztag (2021). Sechs Broschüren zu den Themen „Ganztag erfolgreich steuern“, „Zusammenarbeit im Ganztag stärken“, „Angebote gut durchführen“, „Ein nachhaltiges Ganztagskonzept planen“, „Erfolgreiche Angebotskonzepte entwickeln“ und „Positive soziale Beziehungen fördern“. Verfügbar unter: www.dipf.de/de/qualitaetsdialog
  • Kielblock, S. & Kielblock, A. (2022). Guter Ganztag an Grundschulen. Konzepte, Angebote, Beziehungen. Themenheft im Rahmen der Reihe „Die BASS von A bis Z – Erläuterungen und Handlungsempfehlungen für die Schulpraxis in NRW“. Erftstadt: Ritterbach.
  • Kielblock, A. (2022). Wie Kinder bestmöglich vom Ganztag profitieren. Blogbeitrag im Friedrichs Bildungsblog. https://www.fes.de/themenportal-bildung-arbeit-digitalisierung/bildung/artikelseite-bildungsblog/wie-kinder-bestmoeglich-vom-ganztag-profitieren 
  • Kielblock, A. (2023). Wie Kinder bestmöglich vom Ganztag profitieren: Zum Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab 2026. SchulVerwaltung. Ausgabe Hessen und Rheinland-Pfalz, 3(28), 92-93. 
  • Kielblock, A. (2023). Wie Kinder bestmöglich vom Ganztag profitieren: Zum Rechtsanspruch auf Ganztagsbetreuung ab 2026. SchulVerwaltung. Ausgabe Baden-Württemberg, 3(32), 88-89. 
  • Kielblock, S. (2023). Guter Ganztag durch kooperative Steuerung. Organisation und Arbeitsweise von Steuerungsgruppen. impaktmagazin(Oktober), 6–17. 
  • Kielblock, S. (2023). Zur Zusammenarbeit von Fachkräften im Interesse der Kinder. In L. Pesch, K. Dohle & J. Maywald (Hrsg.), Ganztag im besten Interesse der Kinder. Kinderrechte für Große Kinder verwirklichen (S. 100–110). Freiburg im Breisgau: Herder
  • Kielblock, S. (2023). Entwicklung der Kooperation im Ganztag. Stadt, Land, Bildung (Nov.). 6–9.
  • Kielblock, A. & Wazinski, N. (2024). Sechs Handlungsfelder für den Ganztag. Pädagogik, 9, 30-32. 
  • Kielblock, S. & Maaz, K. (2024). Ganztag als Chance: Wirkweisen, Entwicklungspotenziale und Handlungsfelder schulischer Ganztagsangebote. Bonn: Friedrich-Ebert-Stiftung.

Vorträge und Workshops

  • Kielblock, A. (2021, Dezember). Handlungsfelder für einen guten Ganztag. Vortrag auf Veranstaltung „Themennetzwerk Ganztag“, digital.
  • Kielblock, A. (2021, November). Impulse zur Pädagogik und Struktur im Ganztag – Ergebnisse des Projekts Wissenschaftsgeleiteter Qualitätsdialog zum Ganztag. Vortrag auf der Tagung „Ganztägige Bildung und Betreuung. Der Rechtsanspruch auf Ganztag. Die Umsetzung vom Kind aus denken!“, digital.
  • Kielblock, A. (2021, September). Kommentar zur Qualität im Ganztag. Expertenbeitrag auf der Tagung „Daten. Strategie. Bildung. Fachkonferenz Bildungsmonitoring“, digital.
  • Kielblock, A. (2022, April). Wünsche und Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen im Ganztag – Wissenschaftliche Befunde und Impulse für die Praxis. Vortrag im Rahmen des 5. Werkstattgesprächs: Evangelische Jugendarbeit in Kooperation mit Schule „Wünsche von Kindern und Jugendlichen?!“, digital.
  • Kielblock, A. (2022, Januar). Potentiale einer guten Ganztagsschule – Forschungsbefunde und praktische Implikationen. Vortrag im Rahmen der Vortragsreihe zum Ganztag an der Grundschule auf der Wanne, digital.
  • Kielblock, A. (2024, Mai). Gemeinsame Verantwortung. Rolle, Aufgaben und Potentiale multiprofessioneller Leitungsteams. Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Gemeinsame Verantwortung, gemeinsame Gestaltung? – Kooperative Schulleitungen im Ganztag“ der GEW, digital.
  • Kielblock, A. & Wazinski, N. (2022, Mai). Positive soziale Beziehungen gestalten und gute Angebote umsetzen – Impulse für die Ganztagsschule. Vortrag im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Wissenschaft trifft Praxis“ des Instituts für Soziale Arbeit e. V., digital. 
  • Kielblock, A., Wazinski, N. & Karl, J. (2021, Dezember). Angebote gut durchführen. Posterpräsentation auf der Transfertagung „GTS-Bilanz: Qualität für den Ganztag“, digital.
  • Kielblock, A., Wazinski, N. & Karl, J. (2021, Dezember). Ein nachhaltiges Ganztagskonzept planen. Posterpräsentation auf der Transfertagung „GTS-Bilanz: Qualität für den Ganztag“, digital.
  • Kielblock, A., Wazinski, N. & Karl, J. (2021, Dezember). Erfolgreiche Angebotskonzepte entwickeln. Posterpräsentation auf der Transfertagung „GTS-Bilanz: Qualität für den Ganztag“, digital.
  • Kielblock, A., Wazinski, N. & Karl, J. (2021, Dezember). Ganztag erfolgreich steuern. Posterpräsentation auf der Transfertagung „GTS-Bilanz: Qualität für den Ganztag“, digital.
  • Kielblock, A., Wazinski, N. & Karl, J. (2021, Dezember). Positive soziale Beziehungen fördern. Posterpräsentation auf der Transfertagung „GTS-Bilanz: Qualität für den Ganztag“, digital.
  • Kielblock, A., Wazinski, N. & Karl, J. (2021, Dezember). Zusammenarbeit im Ganztag stärken. Posterpräsentation auf der Transfertagung „GTS-Bilanz: Qualität für den Ganztag“, digital.
  • Kielblock, A., Wazinski, N. & Karl, J. (2021, November). Qualität im Ganztag mehrperspektivisch betrachten. Die sechs Handlungsfelder des Qualitätsdialogs. Vorstellung des Projekts und der Broschüren. Vortrag auf der Tagung des Ganztagsschulverbands „Ganztag jetzt – Qualitätsbereiche guter Ganztagsschulen“, digital.
  • Kielblock, S. (2022, Februar). Kooperation im Ganztag. Aus den Erfahrungen des Qualitätsdialog Ganztag: Wie könnte die strukturelle Einbindung außerschulischer Akteure aussehen? Vortrag im Rahmen der Veranstaltung „Ein Qualitätsrahmen für den Ganztag: Was jetzt zu tun ist und was MINT-Bildung beitragen kann“, organisiert vom Nationalen MINT Forum e. V, digital. 
  • Kielblock, A., Wazinski, N., Karl, J. (2022, Februar). „Ganztag erfolgreich steuern“ und „Zusammenarbeit im Ganztag stärken“ (unter Mitarbeit von Gebauer, P., Müller, D.). Erster Workshop der Reihe „Bildungsforschung meets Bildungspraxis“ des Bundesverbands der Kita- und Schulfördervereine e.V. (BSFV) und des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, digital.
  • Kielblock, A., Wazinski, N., Karl, J. (2022, Februar). „Positive Soziale Beziehungen fördern“ und „Angebote gut durchführen“ (unter Mitarbeit von Gebauer, P., Müller, D.). Dritter Workshop der Reihe „Bildungsforschung meets Bildungspraxis“ des Bundesverbands der Kita- und Schulfördervereine e.V. (BSFV) und des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, digital.
  • Kielblock, S. (2022, September). Qualität im Ganztag aus der Perspektive des Projekts „Wissenschaftsgeleiteter Qualitätsdialog zum Ganztag“. Vortrag im Rahmen der Veranstaltung „Hauptsache: Qualität – Die Qualität ganztägiger Bildung in der Diskussion“ am Deutschen Jugendinstitut e.V. (DJI), digital. 
  • Kielblock, S. (2022, November). Qualitätsvoller Ganztag. Wie gelingt gute Ganztagsschulentwicklung? Workshops (zwei Durchgänge) auf dem Deutschen Schulträgerkongress (DSTK) in Düsseldorf. 
  • Kielblock, S. (2022, November). Ganztag bedeutet… Qualität. Workshop im Rahmen der Veranstaltung „Keinen Tag ohne – Qualität im Ganztag“ der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) in Göttingen.
  • Kielblock, S. (2023, März). Herausforderung Kooperation. Wege zur gewinnbringenden Gestaltung multiprofessioneller Zusammenarbeit. Workshops (zwei Durchläufe) im Rahmen des Kongresses „GEMEINSAM: Bildungslandschaften gestalten – Partner vernetzen – Inklusion leben“ in Görlitz.
  • Kielblock, S. (2023, März). Qualität für den Ganztag. Vortrag im Rahmen der Klausurtagung der Landesfachgruppen der GEW Brandenburg in Bad Belzig.
  • Kielblock, S. (2023, April). Ergebnisse des wissenschaftsgeleiteten Qualitätsdialogs zum Ganztag – Umsetzung in die Praxis. Fachforum im Rahmen des Ganztagskongresses „Gelingensbedingungen für guten Ganztag“ in Berlin.
  • Kielblock, S. (2023, Mai). Guten Ganztag entwickeln. Vortrag im Rahmen der Fachtagung zum Thema „Die Ganztagsschule neu denken“; organisiert von der Landesfachgruppe Grundschulen der GEW Niedersachsen in Verden.
  • Kielblock, S. (2023, Juni). Vorteil: Teamplayer:in. Möglichkeiten gewinnbringender Zusammenarbeit. Vortrag auf dem Fachtag „Schule heute – Schule morgen“ des Jungen Sächsischen Lehrerverbands in Dresden.
  • Kielblock, S. (2023, Juni). Wissenschaft, Praxis und Verwaltung auf Augenhöhe. Der Qualitätsdialog als Instrument zur Stärkung der Qualität des Ganztags. Vortrag auf der Tagung „Transfer – Potenziale und Herausforderungen“ des Netzwerks „Empiriegestützte Schulentwicklung“ (EMSE) in Hamburg.
  • Kielblock, S. (2023, September). Dialogue about Quality in Extended Education: Result and Evaluation of a Series of Workshops with Researchers, Practitioners, and Administrators. Vortrag auf der Extended Education Tagung 2023 in Bern, Schweiz.
  • Kielblock, S. (2023, September). Bildungsherausforderung Ganztag. Vortrag auf der Veranstaltung „Der Bildungsbegriff im Spannungsfeld von Kita, Schule und Jugendeinrichtung“ der Jugend- und Familienministerkonferenz (JFMK) in Potsdam. 
  • Kielblock, S. (2023, Oktober). Qualität und Kooperation. Vortrag im Rahmen des regionalen Fachtags „Ganztagsschule im Qualitätsdialog – von A wie Angebot bis Z wie Zusammenarbeit“ in Vechta. 
  • Kielblock, S. (2024, Juni). Qualität ganztägiger Bildung. Orientierung in den Handlungsfeldern. Fachimpuls im Rahmen des Austauschforums Ganztag organisiert von der Regionalen Entwicklungsagentur für kommunales Bildungsmanagement Brandenburg (REAB), digital.
  • Kielblock, S. (2024, September). Ganztag: Mehrwert, Entwicklungsschritte, Herausforderungen. Vortrag auf dem Fachtag „Ganztag“ der Region Hannover.
    Wazinski, N., Kielblock, A. & Karl, Julia (2022, März). „Ein nachhaltiges Ganztagskonzept planen“ und „Erfolgreiche Angebotskonzepte entwickeln“ (unter Mitarbeit von Gebauer, P., Müller, D.). Zweiter Workshop der Reihe „Bildungsforschung meets Bildungspraxis“ des Bundesverbands der Kita- und Schulfördervereine e.V. (BSFV) und des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, digital.
  • Wazinski, N., Kielblock, A. & Karl, Julia (2022, Januar). Qualität für den Ganztag im Kontext des kommunalen Bildungsmanagements. Workshop des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation in Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Luft und Raumfahrt (DLR), digital.

Teilnahme an Expert*innen-Hearings, Podiumsdiskussionen und Politikberatung

  • Kielblock, S. (2022, März). Multiprofessionelle Zusammenarbeit. Experte im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) organisierten Transfer-Dialogs. 
  • Kielblock, S. (2022, November). Ganztag im Grundschulbereich – Einblicke in die Forschungslage. Vortrag im Rahmen eines Workshops in der Senatsverwaltung in Berlin. 
  • Kielblock, S. (2023, März). Multiprofessionelles und institutionsübergreifendes Management. Teilnehmer an einer Podiumsdiskussion im Rahmen des Kongresses „GEMEINSAM: Bildungslandschaften gestalten – Partner vernetzen – Inklusion leben“ in Görlitz. 
  • Kielblock, S. (2023, März). Wissenschaftsgeleiteter Qualitätsdialog zum Ganztag. Vorstellung des Orientierungsrahmens. Vortrag im Rahmen des Hearings „Qualität im Ganztag weiterentwickeln“ in Berlin.
  • Kielblock, S. (2023, Mai). Weiterentwicklung der pädagogischen Qualität ganztägiger Förderung. Forschungsstand zu Wirkungen. Vortrag und Diskussion im Rahmen der Sitzung der Arbeitsgruppe der Kultusministerkonferenz „Weiterentwicklung der pädagogischen Qualität im Ganztag für Kinder im Grundschulalter“ in Berlin. 
  • Kielblock, S. (2023, November). Multiprofessionelle Teams – Zusammensetzung und Kooperation. Vortrag, Podiumsdiskussion sowie Plenumsbefragung im Rahmen des vertiefenden Hearings der Kultusministerkonferenz zum Grundschulgutachten der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission der Kultusministerkonferenz (SWK) in Berlin. 
  • Kielblock, S. (2024, Februar). Ganztag in Kita und Schule – Betreuung UND Bildung besser ausbauen. BDA-Diskussionsrunde auf der Didacta 2024, Köln.

Medienkontakte und Interviews

  • Kielblock, A. (2021). Die Summe vieler Angebote ist noch kein Ganztagskonzept. Expertenstimme auf dem deutschen Schulportal im Rahmen der Expertenstimmen. https://deutsches-schulportal.de/expertenstimmen/dipf-amina-kielblock-handreichungen-fuer-die-praxis-die-summe-vieler-angebote-ist-noch-kein-ganztagskonzept/
  • Kielblock, S. (2022) Interview für das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend für deren neue Webpräsenz www.recht-auf-ganztag.de: „Multiprofessionelle Kooperation“.
  • Kielblock, S. (2022). Interview für den DIPF-Podcast „Sitzenbleiben“ zum Thema: Ganztagsschule.
  • Kielblock, S. (2023). Interview im Rahmen des Pressehintergrundgesprächs zur Veröffentlichung der KMK „Empfehlungen zur Weiterentwicklung der pädagogischen Qualität der Ganztagsschule und weiterer ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder im Grundschulalter“ gemeinsam mit KMK-Präsidentin und Berliner Senatorin Katharina Günther-Wünsch.

Bildquellen

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