DIPF in den Medien – Meldungen rund um Covid-19

Wie geht es im Bildungssystem nach mehr als zwei Jahren Pandemie weiter? Ein Interview des Deutschlandfunks mit Prof. Dr. Kai Maaz.

Mit dem Ende des Schuljahrs verlassen viele junge Menschen mit einem Abiturzeugnis die Schule und stellen nun die Weichen für ihre Zukunft. Die Corona-Pandemie könnte sich auf ihre Bildungsentscheidung auswirken, vermuten Annabell Daniel und Jan Scharf in einem Gastbeitrag im Blog von Jan-Martin Wiarda. Die durch Corona bedingte soziale Unsicherheit in den Familien könnte bei der Entscheidung für oder gegen ein Studium gesellschaftliche Ungleichheiten verfestigen.

Freiwillige Kurse in den Ferien sollen den Schüler*innen dabei helfen, den im Laufe der Corona-Pandemie verpassten Lernstoff aufzuholen und zu festigen. Aber können die Kurse das halten, was sie versprechen? Prof. Dr. Mareike Kunter, die zu diesem Thema für einen Beitrag in der Süddeutschen Zeitung befragt worden ist, hält es für sehr wichtig, dass die Lernlücken geschlossen werden.

Der Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Bildungsverwaltung (DGBV) kritisiert das derzeit verstärkt angebotene Mittel der freiwilligen Klassenwiederholung.

Der Deutschlandfunk berichtet über die Corona-Folgen für Jugendliche – unter anderem mit Einschätzungen von Dr. Annabell Daniel vom DIPF.

Hinsichtlich der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Bildung und die heranwachsende Generation ist die Expertise des DIPF in den Medien weiterhin sehr gefragt. In der Sendung „Kind-gerecht? Die Zukunft einer Generation“ beim Hessischen Rundfunk hat Prof. Dr. Kai Maaz, der Geschäftsführende Direktor des DIPF, am 23. Februar dafür plädiert, „schnell Informationen über den Leistungsstand der Schülerinnen und Schüler zu generieren und darauf auch ganz schnell Förderungen aufzubauen.“

Angesichts der Schulschließungen blickt der Tagesspiegel zurück auf das in früheren Zeiten schon mal vergebene „Notabitur“ – mit Einordnungen von DIPF-Bildungshistorikerin Prof. Dr. Sabine Reh.

DIPF-Direktor Prof. Dr. Kai Maaz spricht im Interview mit dem BMBF über Bildungschancen von sozial benachteiligten Schüler*innen – auch in Zeiten der Pandemie. Um diese zu verbessern, kooperieren jetzt Wissenschaft und Schulpraxis im Rahmen der Bund-Länder-Initiative "Schule macht stark".

Eine Expertenkommission der Friedrich-Ebert-Stiftung unter Vorsitz von Prof. Dr. Kai Maaz hat eine Stellungnahme zu den Lehren aus der Pandemie vorgelegt, über die mehrere Medien berichten.

Gegenüber der Deutschen Presseagentur (dpa) hat sich der Geschäftsführende Direktor des DIPF, Kai Maaz, zu den jetzigen Schulschließungen geäußert. Dabei verwies Maaz auch auf internationale Studien. Durch Schulschließungen hätten sich die Lernentwicklung verlangsamt und die Lernzeiten verkürzt, so der Bildungsexperte.

Ein Erziehungsstil, der Kindern im Rahmen bestimmter Grenzen Entscheidungsspielräume überlässt, hat sich während des Lockdowns im Frühjahr 2020 positiv auf die Stimmung in der Familie ausgewirkt. Das ergab eine Studie von Erstautor Andreas Neubauer und weiteren Kolleg*innen beim DIPF, die in Deutschland und international ein breites Medienecho gefunden hat.

DIPF-Wissenschaftler Marko Neumann kommt in einem Beitrag zum "Schulabschluss in der Pandemie" auf tagesschau.de als Experte zu Wort. Reflektiert wird darin die Frage, ob jetzt ein Corona-Abitur droht und mit welchen Hindernissen Lehrende und Schüler*innen nun zu rechnen haben.

Im Interview mit der Taz diskutiert Prof. Dr. Kai Maaz das Thema „Bildungsungerechtigkeit“ – auch vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie.

Eine Wissenschaftsdokumentation auf 3sat beleuchtet, wie die Corona-Pandemie die Missstände im deutschen Bildungssystem nur allzu deutlich macht. Auch Bildungsforscher Kai Maaz vom DIPF kommt dabei zu Wort – und geht auf die Ergebnise des 8. Bildungsberichts ein.

Kommission der Friedrich-Ebert-Stiftung unter Vorsitz von Prof. Dr. Kai Maaz gibt Empfehlungen für das kommende Schuljahr