Nach vier Tagen intensiven Austauschs ist die JURE 2010 in Frankfurt mit über 250 Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu Ende gegangen. JURE ist die Konferenz für den wissenschaftlichen Nachwuchs der European Association for Research on Learning and Instruction (EARLI) und wendet sich an Doktorandinnen und Doktoranden sowie frisch Promovierte, die im Bereich Lehren und Lernen forschen. Jana Höhler vom Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) war an dem internationalen Organisationskomitee der JURE 2010 beteiligt. „Die Organisation im internationalen Team hat hervorragend geklappt und viel Spaß gemacht. Wir haben eine sehr anregende Konferenz erlebt”, zieht die Frankfurter Wissenschaftlerin ein positives Fazit.
Zahlreiche weitere Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler des DIPF waren mit Vorträgen, Poster-Präsentationen, Diskussionsbeiträgen, Kursangeboten oder im Rahmen des Begutachtungsprozesses der Konferenzbeiträge an dem Programm beteiligt. Als ein Höhepunkt moderierte Professor Eckhard Klieme vom DIPF zum Abschluss eine Diskussionsrunde dreier renommierter Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich mit dem Verhältnis von Grundlagen- und Anwendungsforschung auseinandersetzten. „Die JURE 2010 war ein wichtiger Meilenstein zur Nachwuchsförderung und ein Signal für die internationale Vernetzung von Bildungsforschung“, resümiert Professor Klieme und ergänzt: „Die erfolgreiche Ausrichtung dieser Tagung zeigt einmal mehr, dass Frankfurt, nicht zuletzt durch das DIPF, ein wichtiger Standort für hochkarätige Bildungsforschung in Europa ist.“
Die Konferenz unter dem Motto „Connecting Diverse Perspectives on Learning and Instruction: A Conference of Synergy“ fand in einem sehr internationalen Rahmen statt. An den rund 170 Beiträgen haben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus ganz Europa und vielen Teilen der Welt mitgewirkt – beispielsweise aus Chile, Estland, Taiwan oder der Türkei.
Weitere Informationen
Jure 2010: Jana Höhler, DIPF, Tel. +49 (0) 69 / 24708-201
Saskia Kistner, Goethe-Universität, +49 (0) 69 / 798-22037
Internet: www.earli-jure2010.org, E-Mail: jure2010@gmail.com
Pressekontakt:
Philip Stirm, Tel. +49 (0) 69 / 24708-123, E-Mail:
stirm@dipf.de
Deutsches
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60486 Frankfurt/M
Das Büro „International Cooperation in Education“ (ice) des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) bietet am 11. und 12. Oktober 2010 eine zweitägige Informationsveranstaltung zur Europäischen Forschungsförderung an. Die Veranstaltung richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nach der Promotion, die im Rahmen der Bildungsforschung tätig sind und Interesse an europäischen Projekten und Kooperationen haben.
Im Fokus stehen die verschiedenen Fördermöglichkeiten, darunter vor allem das siebte EU-Forschungsrahmenprogramm sowie das Lifelong Learning Programme der EU. Ort der Veranstaltung ist die Kooperationsstelle EU der Wissenschaftsorganisationen (KoWi) in Brüssel. Die Teilnahmegebühr beträgt 70 Euro und die Anzahl der Teilnehmerinnen und Teilnehmer ist auf 20 begrenzt. Anfahrt und Hotel müssen eigenständig organisiert werden. Es besteht aber die Möglichkeit, Kosten für Reise und Übernachtung in Höhe von bis zu 200 Euro erstattet zu bekommen. Weitere Details finden sich auf der Homepage von ice. Die Anmeldung erfolgt ebenfalls online. Anmeldeschluss ist der 1. September.
Ziel von „International Cooperation in Education“ ist es, die Bildungsforschung aus Deutschland international zu vernetzen. Hierzu berät und unterstützt das Team von ice Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Bildungsinstitutionen bei der Aufnahme und Vertiefung von internationalen Kooperationen und Projekten. Zu den zentralen Aufgaben des Büros gehören die Optimierung der Zusammenarbeit von nationalen und internationalen Forschungsinstituten sowie die direkte Kontaktpflege mit internationalen Trägern der Forschungsförderung. Darüber hinaus unterstützt ice den wissenschaftlichen Nachwuchs durch verschiedene Qualifizierungsangebote.
Die Anmeldung zur Informationsveranstaltung in Brüssel:
http://ice.dipf.de/de/formulare/copy_of_anmeldung-fuer-bruessel
Weitere Informationen
Ice, Ellen McKenney, DIPF, Tel. +49 (0) 69 / 24708-372, mckenney@dipf.de
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Philip Stirm, Tel. +49 (0) 69 / 24708-123, E-Mail:
stirm@dipf.de
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Vom 19. bis 22. Juli findet auf dem Campus Westend der Frankfurter Goethe-Universität die JURE 2010 statt. Jure steht für Junior Researchers und ist die Konferenz für den wissenschaftlichen Nachwuchs der European Association for Research on Learning and Instruction (EARLI). Das Motto der Konferenz lautet „Connecting Diverse Perspectives on Learning and Instruction: A Conference of Synergy“. An dem internationalen Organisationskomitee der JURE 2010, das sich aus acht Doktorandinnen und Doktoranden aus vielen europäischen Ländern zusammensetzt, sind mit Jana Höhler vom Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) und Saskia Kistner von der Goethe-Universität auch zwei Wissenschaftlerinnen aus Frankfurt beteiligt.
Die JURE wendet sich an Doktorandinnen und Doktoranden sowie frisch Promovierte, die im Bereich Lernen und Lehren forschen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben auf der Konferenz die Möglichkeit, ihre Forschungsprojekte in einem internationalen Kontext zu präsentieren und zu diskutieren. Außerdem erhalten sie umfangreiche Rückmeldung („Review-Prozess-Feedback“) der wissenschaftlichen Gemeinschaft und können auch das Verfassen von sogenannten „Reviews“ trainieren. Zur Weiterqualifizierung werden „Professional Development Courses“ über Forschungsmethoden und akademische Fertigkeiten angeboten.
Die Hauptvorträge der Veranstaltung halten Dr. Tamara van Gog von der Open Universiteit Nederland aus den Niederlanden, Professor Helen Cowie vom UK Observatory for the Promotion of Non-Violence aus England und Professor Benö Csapó von der Universitas Scientiarum Szegediensis. Diese drei renommierten Wissenschaftler nehmen zudem am vierten Tag der Jure 2010 an einer Podiumsdiskussion teil, die von Professor Eckhard Klieme vom DIPF moderiert wird. Mehr Informationen zum Programm und weitere wichtigen Details finden sich im Internet.
Weitere Informationen
Jure 2010: Jana Höhler, DIPF, Tel. +49 (0) 69 / 24708-201
Internet: www.earli-jure2010.org, E-Mail: jure2010@gmail.com
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Mit der Anbindung von „Bremen online“ und „LVV-Bildung“ können Weiterbildungsinteressierte nun im InfoWeb Weiterbildung (IWWB) gezielt nach Kursen und Seminaren aus allen Bundesländern suchen. Mit diesen beiden Datenbanken hat das IWWB die letzte noch bestehende Lücke bei den Datenbanken der Länder geschlossen. Somit sind jetzt unter www.iwwb.de Weiterbildungsangebote aus 68 regionalen und überregionalen Weiterbildungsdatenbanken über die Metasuche des InfoWeb Weiterbildung recherchierbar. Das IWWB ist ein Angebot des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung im Rahmen des Deutschen Bildungsservers und ermöglicht die Suche nach Weiterbildungsangeboten in den kooperierenden Weiterbildungsdatenbanken.
Weitere Informationen
InfoWeb Weiterbildung: Wolfang Plum, Tel. +49 (0) 40 / 854 038-70, E-Mail: wp@iwwb.de,
Leverkusenstraße 13, 22761 Hamburg
Deutscher Bildungsserver: Doris Hirschmann, Tel. +49 (0) 69 / 24708-319, E-Mail: hirschmann@dipf.de
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Philip Stirm, Tel. +49 (0) 69 / 24708-123, E-Mail:
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Mit dem Bericht „Bildung in Deutschland 2010“ legte heute eine unabhängige Wissenschaftlergruppe unter Federführung des Deutschen Instituts für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) die dritte umfassende Bestandsaufnahme des deutschen Bildungswesens vor. Der Bericht wurde im Auftrag der Ständigen Konferenz der Kultusminister der Länder in der Bundesrepublik Deutschland (KMK) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) erstellt und analysiert das gesamte institutionelle Gefüge des Bildungssystems: von der frühkindlichen Bildung über das allgemeinbildende Schulwesen, die berufliche Ausbildung und die Hochschulbildung bis zur Weiterbildung im Erwachsenenalter. Als Schwerpunkt betrachtet der Bericht 2010 das Bildungswesen unter dem Gesichtspunkt des demografischen Wandels.
„Der Bildungsbericht lässt positive Entwicklungen im Bildungsbereich erkennen. So gibt es zum Beispiel mehr Krippenplätze und die Zahl der Studienanfängerinnen und -anfänger sowie der Hochschulabsolventinnen und -absolventen steigt“, erläutert Professor Horst Weishaupt vom DIPF, unter dessen Leitung der Bildungsbericht erstellt wurde. Dennoch gebe es fortbestehende Herausforderungen. So zeige der Bericht etwa, dass der Bildungserfolg nach wie vor eng mit der sozialen Herkunft, dem Migrationshintergrund und dem Geschlecht verbunden sei. Der demografische Wandel führt zum Rückgang der Zahl der Bildungsteilnehmer. Das eröffne Handlungsspielräume, die benötigt würden, um Maßnahmen zur Qualitätsverbesserung für bisher im Bildungswesen Benachteiligte zu finanzieren, erklärt der Bildungsforscher weiter. „Der demografische Wandel macht aber auch neue Anstrengungen zum Beispiel im Bereich Weiterbildung erforderlich“, so Weishaupt. Eine wichtige Botschaft des Berichtes an die Bildungspolitik sei, dass die Entwicklungen im Bildungswesen es erforderlich machten, die Mittel für Bildung mindestens auf dem gegenwärtigen Niveau zu erhalten und für neue Aufgaben zusätzliche Mittel bereitzustellen.
Der Autorengruppe des alle zwei Jahre erscheinenden Bildungsberichts gehören neben dem DIPF das Deutsche Jugendinstitut (DJI), die Hochschul-Informations-System GmbH (HIS), das Soziologische Forschungsinstitut an der Universität Göttingen (SOFI) sowie das Statistische Bundesamt und die Statistischen Ämter der Länder an.
Die Federführung bei der Erstellung des Bildungsberichts soll für die nächsten sechs Jahre dauerhaft am DIPF institutionalisiert werden.
Pressekontakt
Stefanie Lotz, DIPF, Leiterin Referat Kommunikation, Tel. 069 / 24708-133, lotz@dipf.de
Deutsches Institut für Internationale Pädagogische Forschung, Schloßstraße 29, 60486 Frankfurt/M.
PRESSE-HINTERGRUNDINFORMATIONEN der Autorengruppe Bildungsberichterstattung zum Bericht „Bildung in Deutschland 2010“
Der Deutsche Bildungsserver widmet sich in einem neuen Informationsdossier einem der derzeit einflussreichsten und meistdiskutierten Themen im Onlinebereich: Web 2.0. Der Begriff steht für alle interaktiven und sozialen Elemente des Internets und das Dossier bietet einerseits einen Einstieg in das Thema Web 2.0 und beschäftigt sich zum anderen mit dessen Erscheinungsformen und Anwendungsgebieten im Bildungssektor. Der Deutsche Bildungsserver ist ein Gemeinschaftsservice von Bund und Ländern und wird im Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF) koordiniert.
Das Dossier ist in zwei Schwerpunkte zu allgemeinen Grundlageninformationen und zu Web 2.0 im Bildungskontext unterteilt. Im ersten Teil können sich Besucherinnen und Besucher des Dossiers über Definitionen und Einsatzmöglichkeiten von Web 2.0 informieren. Ein Glossar gibt zudem eine Übersicht über gängige Fachbegriffe. Im zweiten Teil finden sich Links zu den Informationssammlungen des Deutschen Bildungsservers über Web 2.0-Anwendungen in den verschiedenen Bildungsbereichen – also etwa Elementarbildung, Schule und Weiterbildung. Weiterhin verweist das Dossier auf Projekte und Studien, die sich mit Web 2.0 im Bildungsbereich befassen.
Der Deutsche Bildungsserver ist selbst mit vielen Anwendungen im Bereich Web 2.0 aktiv. So betreibt der Internet-Wegweiser zu Bildungsinformationen eigene Blogs und Wikis und unterstützt RSS-Feeds sowie Apps für Handys der neuesten Generation. Alle aktuellen Informationen des Deutschen Bildungsservers lassen sich außerdem fortlaufend über die Kommunikationsplattform Twitter verfolgen.
Weitere Informationen
Dossier: Yvonne Schmidt, Tel. +49 (0) 69 / 24708-335, E-Mail: schmidty@dipf.de
Bildungsserver 2.0: Ingo Blees, Tel. +49 (0) 69 / 24708-346, E-Mail: blees@dipf.de
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Philip Stirm, Tel. +49 (0) 69 / 24708-123, E-Mail:
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