InkluGaTa – Inklusiver Ganztag als Entwicklungsraum: Förderung von Teilhabe und Qualität im Grundschulalter

InkluGaTa stärkt kommunale und freie Träger des Ganztags darin, die Qualität ihrer Angebote datengestützt, inklusiv und sozialraumorientiert weiterzuentwickeln – für eine teilhabeorientierte und bedarfsgerechte Gestaltung des Ganztags.

Projektbeschreibung

InkluGaTa unterstützt kommunale und freie Träger des Ganztags im Primarbereich dabei, ihre Steuerungs- und Entwicklungsfähigkeit zu stärken. Im Rahmen einer bundesweiten Austausch- und Weiterbildungsreihe verbinden die teilnehmenden Träger wissenschaftliche Erkenntnisse mit ihren Praxiserfahrungen, analysieren die Bedingungen vor Ort und entwickeln passgenaue Handlungskonzepte für ihre Organisationen.

Im Mittelpunkt stehen die datengestützte und sozialraumorientierte Qualitätsentwicklung sowie die Frage, wie Inklusion und Teilhabe unter unterschiedlichen lokalen Rahmenbedingungen gestaltet werden können. Im gemeinsamen Lern- und Entwicklungsprozess werden dabei auch Gelingensbedingungen und Hemmnisse identifiziert.

Die gewonnenen Erkenntnisse werden systematisch ausgewertet und für die Praxis aufbereitet. Sie fließen unter anderem in ein Manual sowie ein digitales Selbstlern- und Analysetool ein und sollen auch über die unmittelbar am Projekt beteiligten Träger hinaus für die Weiterentwicklung des Ganztags nutzbar werden.

Das DIPF trägt zur Praxisorientierung des Projekts bei, indem es Expert und Hospitationen bei ausgewählten Trägern konzipiert, organisiert und auswertet. Das dabei gewonnene Praxiswissen wird in die Weiterentwicklung der Austausch- und Weiterbildungsangebote sowie in die Aufbereitung der Projektergebnisse eingebracht.

Projektziele

Ziel von InkluGaTa ist es, Träger darin zu stärken, ihre Ganztagsangebote systematisch, datengestützt und an den jeweiligen lokalen Bedingungen orientiert weiterzuentwickeln. Damit sollen Voraussetzungen für eine inklusive und teilhabeorientierte Gestaltung des Ganztags verbessert und ein Beitrag zu mehr Bildungs- und Teilhabechancen von Kindern im Grundschulalter geleistet werden.

Das DIPF trägt dazu bei, indem es Praxiswissen von Expert *innen und Hospitationen systematisch aufbereitet, in den Entwicklungsprozess einbringt und den Transfer der gewonnenen Erkenntnisse in anwendungsorientierte Materialien unterstützt.

Finanzierung

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Kooperationen

Carl von Ossietzky Universität Oldenburg – Dr. Stephan Kielblock und Prof. Dr. Wolfram Rollett

Ruhr-Universität Bochum – Dr. Matthias Forell und Prof. Dr. Gabriele Bellenberg (Verbundkoordination)

Projektleitung

Projektdaten

Status:
Laufendes Projekt
Schwerpunkte:
Abteilung: Struktur und Steuerung des Bildungswesens
Bildungsbereiche: Außerschulisches Lernen, Schule, Weiterbildung
Laufzeit:
08/2026 – 07/2029
Finanzierung:
Drittmittelprojekt
Kontakt: Dr. Amina Kielblock, Wissenschaftliche Mitarbeiterin