BiSS-Transfer – Bildung durch Sprache und Schrift
BiSS ist ein Forschungs- und Entwicklungsprogramm, in dem Verbünde aus Kindertageseinrichtungen und Schulen zusammenarbeiteten, um ihre Erfahrungen auszutauschen und Maßnahmen der Sprachbildung umzusetzen. Das DIPF war mit vier weiteren Einrichtungen Mitglied des Trägerkonsortiums.
Projektbeschreibung
Im Rahmen dieses Programms sollten die sprachliche Bildung von Kindern und Jugendlichen sowie die in den Bundesländern eingeführten Angebote zur Sprachförderung, Sprachdiagnostik und Leseförderung im Hinblick auf ihre Wirksamkeit und Effizienz wissenschaftlich überprüft und weiterentwickelt werden. Darüber hinaus unterstützte das Programm die erforderliche Fort- und Weiterqualifizierung der Erzieher*innen sowie der Lehrkräfte. Ein Trägerkonsortium (s. Kooperationen) übernahm die wissenschaftliche Ausgestaltung und Gesamtkoordination des Programms.
Verantwortliches Mitglied des Trägerkonsortiums am DIPF war Prof. Dr. Marcus Hasselhorn. Die Aufgaben des DIPF innerhalb des Trägerkonsortiums umfassten die inhaltliche Beratung im Elementarbereich, den Aufbau eines Informations- und Kommunikationssystems sowie die Pflege und Weiterentwicklung von "Toolboxen", in denen Informationen zu eingesetzten diagnostischen Instrumenten und Fördermaßnahmen (Tools) auf einem zentralen Server für die beteiligten Verbünde verfügbar gemacht wurden.
Die Informations- und Kommunikationsplattform ist seit Frühjahr 2014 unter biss-sprachbildung.de verfügbar.
Im März 2020 startete die zweite Programmphase unter dem Titel „BiSS-Transfer“. Über eine Laufzeit von fünf Jahren arbeiteten bis zu 90 Verbünde aus Schulen und Kitas an ihren Konzepten zu Sprachbildung, Lese- und Schreibförderung. Dabei knüpften sie an die Erfahrungen und Ergebnisse aus der ersten Programmphase (BiSS) an, in der rund 600 Schulen und Kitas wissenschaftlich fundierte Konzepte zur Sprachbildung erfolgreich erprobt und weiterentwickelt haben. Viele dieser Schulen und Kitas haben auch wieder an BiSS-Transfer teilgenommen, um ihre Erfahrungen und Erkenntnisse weiterzugeben.
Finanzierung
Kooperationen
"Bildung durch Sprache und Schrift" (BiSS) ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie der Kultusministerkonferenz (KMK) und der Konferenz der Jugend- und Familienminister (JFMK) der Länder. Das Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache in Kooperation mit dem Arbeitsbereich Interkulturelle Bildung der Universität zu Köln, das DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation und die Humboldt-Universität zu Berlin in Kooperation mit dem Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) übernahmen als Trägerkonsortium die wissenschaftliche Ausgestaltung und Gesamtkoordination des Programms.
Publikationen
Projektleitung
Prof. Dr. Marcus HasselhornProjektteam
Projektdaten
| Status: |
Abgeschlossenes Projekt
|
|---|---|
| Schwerpunkt: | Transfer und Transferforschung |
| Abteilungen: | |
| Bildungsbereiche: | Frühe Bildung, Schule, Weiterbildung |
| Laufzeit: |
04/2013 – 12/2025
|
| Finanzierung: |
Drittmittelprojekt
|
| Kontakt: | Dr. Cora Titz, Assoziierte Wissenschaftlerin |