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Forschung

BiSS-Transfer – Bildung durch Sprache und Schrift

BiSS ist ein Forschungs- und Entwicklungsprogramm, in dem Verbünde aus Kindertageseinrichtungen und Schulen zusammenarbeiten, um ihre Erfahrungen auszutauschen und Maßnahmen der Sprachbildung umzusetzen. Das DIPF ist mit vier weiteren Einrichtungen Mitglied des Trägerkonsortiums. Im März 2020 ist die zweite Programmphase unter dem Titel „BiSS-Transfer“ gestartet.

Projektbeschreibung

Im Rahmen dieses Programms sollen die sprachliche Bildung von Kindern und Jugendlichen sowie die in den Bundesländern eingeführten Angebote zur Sprachförderung, Sprachdiagnostik und Leseförderung im Hinblick auf ihre Wirksamkeit und Effizienz wissenschaftlich überprüft und weiterentwickelt werden. Darüber hinaus unterstützt das Programm die erforderliche Fort- und Weiterqualifizierung der Erzieherinnen und Erzieher sowie der Lehrkräfte. Ein Trägerkonsortium (s. Kooperationen) übernimmt die wissenschaftliche Ausgestaltung und Gesamtkoordination des Programms.

Verantwortliches Mitglied des Trägerkonsortiums am DIPF ist Prof. Dr. Marcus Hasselhorn. Die Aufgaben des DIPF innerhalb des Trägerkonsortiums umfassen die inhaltliche Beratung im Elementarbereich, den Aufbau eines Informations- und Kommunikationssystems sowie die Pflege und Weiterentwicklung von "Toolboxen", in denen Informationen zu eingesetzten diagnostischen Instrumenten und Fördermaßnahmen (Tools) auf einem zentralen Server für die beteiligten Verbünde verfügbar gemacht werden.

Dabei kooperiert die Abteilung Bildung und Entwicklung mit der Abteilung Informationszentrum Bildung. Die Gesamtkoordination dieser Aufgaben im DIPF liegt bei Dr. Cora Titz, wissenschaftliche Mitarbeiterinnen in der Initiative sind Sabrina Geyer, Anna Ropeter, Hanna Wagner und Susanne Weber. Der Aufbau des Informationssystems wird von Axel Kühnlenz koordiniert, Dr. Christian Richter ist Systemadministrator, Christine Schuster verantwortet die Portalredaktion.

Die Informations- und Kommunikationsplattform ist seit Frühjahr 2014 unter biss-sprachbildung.de verfügbar.

Im März 2020 ist die zweite Programmphase gestartet. Unter dem Titel „BiSS-Transfer“ werden in den nächsten fünf Jahren bis zu 90 Verbünde aus Schulen und Kitas an ihren Konzepten zu Sprachbildung, Lese- und Schreibförderung arbeiten. Dabei knüpfen sie an die Erfahrungen und Ergebnisse aus der ersten Programmphase (BiSS) an, in der rund 600 Schulen und Kitas wissenschaftlich fundierte Konzepte zur Sprachbildung erfolgreich erprobt und weiterentwickelt haben. Viele dieser Schulen und Kitas werden auch wieder an BiSS-Transfer teilnehmen, um ihre Erfahrungen und Erkenntnisse weiterzugeben.

Finanzierung

 Gefördert vom BMBF

Kooperationen

"Bildung durch Sprache und Schrift" (BiSS) ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF), des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) sowie der Kultusministerkonferenz (KMK) und der Konferenz der Jugend- und Familienminister (JFMK) der Länder. Das Mercator-Institut für Sprachförderung und Deutsch als Zweitsprache in Kooperation mit dem Arbeitsbereich Interkulturelle Bildung der Universität zu Köln, das DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation und die Humboldt-Universität zu Berlin in Kooperation mit dem Institut zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen (IQB) übernehmen als Trägerkonsortium die wissenschaftliche Ausgestaltung und Gesamtkoordination des Programms.

Projektleitung

Prof. Dr. Marcus Hasselhorn

Projektteam

Projektdaten

Status:
Laufende Projekte
Laufzeit:
04/2013 – 02/2025
Finanzierung:
Drittmittelprojekt
Abteilungen:
Kontakt: Dr. Cora Titz, Wissenschaftliche Mitarbeiterin
zuletzt verändert: 15.07.2020
BISS-Auftakt

Sprachliche Bildung in Deutschland verbessern

Auftakt der Bund-Länder-Initiative „Bildung durch Sprache und Schrift“ (BiSS) in Berlin

Gemeinsame Pressemitteilung von BMBF, BMFSFJ, KMK und JFMK (Berlin, 26. Mai 2014)