Wer auf der Suche nach frei zugänglicher Literatur in der Erziehungs- und Bildungswissenschaft sowie der Fachdidaktik ist, findet mit der Plattform peDOCS den passenden Zugang. Seit 2008 bietet das Open-Access-Repositorium Autor*innen die Möglichkeit, ihre Publikationen online zu veröffentlichen. Fachlich Interessierte wiederum können kostenfrei in dem Bestand recherchieren und die Texte herunterladen. Nun wurde peDOCS mit dem renommierten DINI-Zertifikat für Open Access-Publikationsdienste ausgezeichnet.
Die BBF | Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung in Berlin hat ihren ersten Open-Access-Band zu schulgeschichtlichen Sammlungen veröffentlicht.
Wie beeinflussen verschiedene Unterrichtsansätze im Geographieunterricht das Verständnis komplexer globaler Herausforderungen sowie Motivation und Handlungsbereitschaft von Schüler*innen? Diese Frage steht im Mittelpunkt des Forschungsprojekts GeoLoT. Schulen in Baden-Württemberg und Hessen können sich an dem DFG-geförderten Projekt beteiligen.
Beim Wettbewerb „Bildungsserver:NEXT“ waren innovative Vorschläge zur Weiterentwicklung des Deutschen Bildungsservers gesucht – in den Kategorien „Content“, „Usability“ und „Communication“. Jetzt stehen die Gewinner*innen fest. Die Fachjury hat sich für Ansätze entschieden, die einen einfachen Einstieg in die Dossiers des Portals ermöglichen, die Nutzer*innen gezielt bei ihren Bedarfen abholen und die Ressourcen der Online-Plattform und deren Auswahlprozess näher vorstellen.
Der WBGU befasst sich in seinem Teilgutachten „Umwelt prägt Sicherheit“ mit der Frage, inwieweit Umwelt, Klima und Biodiversität mitgedacht werden muss, wenn es um neue Sicherheitsstrategien geht. Prof. Dr. Kai Maaz war am Gutachten beteiligt.
Eine neue Stellungnahme der Ständigen Wissenschaftlichen Kommission der Kultusministerkonferenz (SWK) befasst sich damit, wie autistische Kinder und Jugendliche in der Bildung unterstützt werden können. An der Stellungnahme hat Prof. Dr. Kathrin Berdelmann mitgewirkt.
Der nationale Bildungsbericht „Bildung in Deutschland 2026“ zeigt: Das Bildungssystem kommt trotz zahlreicher Reformen kaum voran. Immer mehr Schüler*innen verfehlen grundlegende Kompetenzstandards, soziale Ungleichheiten bleiben im gesamten Bildungsverlauf bestehen und der Fachkräftemangel verschärft sich. Gleichzeitig bringen Zuwanderung, Inklusion, Digitalisierung und gesellschaftlicher Wandel zunehmende Herausforderungen mit sich, die sich in allen Bildungsbereichen überlagern und verstärken. Damit wird eine übergreifend koordinierte, langfristig angelegte Bildungssteuerung mit klaren Zielen dringlicher denn je.
Sich gut konzentrieren zu können, ist eine der Grundvoraussetzungen für erfolgreiches Lernen. Aber wie können Eltern ihre Kinder beim Entwickeln ihrer Konzentrationsfähigkeiten unterstützen? Und welcher Umgang mit dem Aufmerksamkeitskiller Handy ist sinnvoll?
Die Zusammenarbeit von Wissenschaft und Schulpraxis stärken: Das war das Ziel des DIPF-Projekts „Peers4Practice“. Tandems aus Forschenden und Lehrkräften haben dabei für anderthalb Jahre eng zusammengearbeitet – mit dem Fokus auf Erfahrungsaustausch und Innovationen für den Unterricht. Jetzt ist das von der Robert Bosch Stiftung geförderte Projekt zu Ende gegangen und wie soll es anders sein: Mit der wissenschaftlichen Koordinatorin Dr. Raphaela Schlicht-Schmälzle und der Förderschullehrerin in der Inklusion Irina Hönig ziehen zwei Beteiligte gemeinsam Bilanz.
Mit Prof. Dr. Yvonne Anders hat das DIPF eine ausgewiesene Expertin der frühen Bildung als Abteilungsleiterin gewonnen. Im Interview erläutert die Psychologin, wo sie Schwerpunkte setzen möchte, und ordnet den aktuellen Stand in Kitas, Grundschulen und Bildungspolitik ein. Ein Gespräch über Chancengerechtigkeit, Fachkräftemangel und die Sesamstraße.
Der Rechtsanspruch auf ganztägige Bildung und Betreuung im Grundschulalter steht kurz bevor. Jetzt zeigt eine deutschlandweite Befragung von mehr als 4.000 Eltern: Die Bedarfe von Familien für Ganztagsangebote im Grundschulalter sind je nach Familienstruktur, Erwerbstätigkeit, Bildungshintergrund und räumlicher Lage unterschiedlich. Während für viele die Vereinbarkeit von Familie und Beruf im Mittelpunkt steht, verbinden andere mit dem Ganztag vor allem pädagogische Erwartungen wie Förderung, soziale Erfahrungen und mehr Selbstständigkeit der Kinder.
Die sozialen Unterschiede bei den digitalen Kompetenzen von Achtklässler*innen haben sich innerhalb von zehn Jahren deutlich vergrößert. Das zeigt eine neue Analyse des DIPF | Leibniz-Institut für Bildungsforschung und Bildungsinformation, der Goethe-Universität Frankfurt und der Universität Paderborn. Für diese Entwicklung seien vor allem das kulturelle Umfeld im Elternhaus und die Schulart ausschlaggebend, so die Forschenden.
Für einen Faktencheckbeitrag von ZDFheute wurde Prof. Dr. Kai Maaz dazu befragt, inwiefern Bildungsabschlüsse ihre bundesweite Gültigkeit verlieren könnten, wenn ein Bundesland deutlich andere Bildungsstandards setzt.
Was müssen unsere Kinder in Zukunft besonders gut beherrschen? Dr. Leonard Tetzlaff erklärt im Podcast, mit was man sich schon heute für morgen wappnen kann.
Erfahrungsberichte, Kurzbeiträge und Interviews nehmen die Themen Forschungsdatenmanagement (FDM) und Forschungsdaten in der Bildungsforschung in den Blick.