Das Zentrum für technologiebasiertes Assessment entwickelt innovative technologiebasierte Verfahren zur Erfassung von Lernergebnissen. Es betreibt grundlagen- und anwendungsorientierte Forschung und unterstützt Einrichtungen und Projekte der Bildungsforschung bei der Entwicklung und Implementation von technologiebasiertem Assessment. Dazu gehören auch nationale und internationale Large-Scale-Studien, z.B. PISA , PIAAC oder NEPS.

TBA wurde als interdisziplinäre Arbeitsgruppe 2007 in den Abteilungen Informationszentrum Bildung und Bildungsqualität und Evaluation eingerichtet. Seit 2010 ist der Kernbereich von TBA am DIPF verstetigt und bildet heute das TBA-Zentrum.

TBA-Infrastruktur

Die wissenschaftlichen Infrastrukturarbeiten am TBA-Zentrum dienen dem Einsatz technologiebasierter Assessmentverfahren in der empirischen Bildungsforschung. Zu den TBA-Infrastrukturleistungen zählen die Entwicklung und Bereitstellung von Softwarewerkzeugen, wie die CBA Execution Environment, der CBA ItemBuilder, MATE, TAO oder TBA TOOLS. Außerdem bietet das TBA-Zentrum Beratung, Schulung, Planung und Durchführung u. a in folgenden Bereichen an: Itemerstellung, Itemadaption sowie Itemübersetzung, Testerstellung, Testdurchführung sowie Auslieferungstechnologien (offline, online, mobil).

TBA-Forschung

Die Forschungsaktivitäten am TBA-Zentrum zielen unter anderem auf die Verbesserung der Validität und Effizienz von Messinstrumenten durch Technologieeinsatz, die Modellierung von Prozessdaten, die instruktionale Nutzung von Assessmentdaten sowie das Forschungsdatenmanagement. Diese Forschungsorientierung wird vor allem durch die Verankerung im Zentrum für internationale Bildungsvergleichsstudien (ZIB) ermöglicht, und zwar mit der ZIB-Professur für Pädagogisch-Psychologische Diagnostik mit dem Schwerpunkt auf technologiebasierten Anwendungen in der Abteilung Bildungsqualität und Evaluation. Die Forschungsorientierung in TBA wird weiter ausgebaut durch eine am Informationszentrum Bildung (IZB) komplementär eingerichtete Informatikprofessur (Besetzung in Planung).

Ausführliche Informationen finden Sie auf der Website des TBA-Zentrums.

Leitung: Frank Goldhammer


Projekte des TBA-Zentrums bzw. mit seiner Beteiligung

IWWB-PLUS: InfoWebWeiterbildung – Personalisierter Lernumgebungs-Suchraum

Das Projekt IWWB-PLUS trägt im Rahmen der INVITE-Förderlinie des BMBF zur Stärkung der Weiterbildungslandschaft in Deutschland bei. Kern des Vorhabens ist die Steigerung der Attraktivität und Nutzerfreundlichkeit der bewährten Weiterbildungsplattform InfoWebWeiterbildung (IWWB). Erreicht werden soll dies durch den Einsatz innovativer Technologien und die Ermöglichung von Interoperabilität zu anderen Anbietern im Weiterbildungsumfeld.

MYSKILLS – Berufliche Kompetenzen erkennen (BKE)

Das BKE-Projekt am DIPF ist Teil des Strukturprojekts „MYSKILLS – Berufliche Kompetenzen erkennen“ der Bundesagentur für Arbeit in Kooperation mit dem Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) und der Bertelsmann Stiftung. Ziel ist die Entwicklung und Qualitätssicherung von Instrumenten zur validen Messung beruflicher Kompetenzen von formal gering qualifizierten Personen.

ReCo – Textantworten aus Large-Scale-Assessments automatisch verarbeiten

Im Projekt Automatic Response Coding, kurz ReCo, dreht sich alles um Textantworten in Tests. Antwortet eine Schüler*in etwa im PISA-Test, „Dem Autor geht es darum, dass die Bäume erhalten bleiben.“, so kann die Software ReCo unter anderem automatisch einschätzen, ob diese Antwort richtig ist. Aber auch andere Informationen, etwa ob damit Wissen über den Text hinausgehend hinzufügt wurde, können automatisch extrahiert werden.

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