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Bildungsqualität und Evaluation

Bildungsqualität und Evaluation

Im Zentrum der Abteilung Bildungsqualität und Evaluation steht die Untersuchung der Qualität und Wirksamkeit von Bildungsprozessen und -institutionen.

Porträt der Abteilung

Die Abteilung Bildungsqualität und Evaluation (BiQua) widmet sich in ihrer Forschung und ihren wissenschaftlichen Dienstleistungen der Qualität des professionellen pädagogischen Handelns in Unterricht und Schule sowie der konzeptuellen Beschreibung und Messung fachlicher Leistungen, Kompetenzen und Persönlichkeitsmerkmale als Wirkungsaspekte von Bildung und Erziehung.

Der Schwerpunkt Unterrichts- und Schulforschung untersucht mit Surveys und quasi-experimentellen Interventionen pädagogisches Handeln. Dabei werden fachliche Inhalte, Lerngelegenheiten, konkrete Praktiken und grundlegende Qualitätsmerkmale des Unterrichts wie beispielsweise Klassenführung erfasst, und das Zusammenspiel der unterrichtlichen Komponenten (Angebot) mit den individuellen Lernaktivitäten (Nutzung) im Hinblick auf die erzielten Lernergebnisse analysiert. Interkulturelle und zeithistorische Vergleiche dienen ferner dazu, Grundmuster erfolgreichen Unterrichts zu identifizieren und zum Beispiel Fragen des Umgangs mit Heterogenität zu klären. Die Abteilung und der Schwerpunkt Unterrichts- und Schulforschung werden von Prof. Dr. Eckhard Klieme geleitet und um die Qualifikationsprofessur für Erziehungswissenschaft mit dem Schwerpunkt Empirische Bildungsforschung – Individuelle Förderung und Migration ergänzt. Dort werden unter Leitung von JP Dr. Dominique Rauch die Förderbedarfe und Fördermöglichkeiten von ein- und mehrsprachigen Kindern in heterogenen Klassen untersucht.

Im Schwerpunkt Pädagogisch-psychologische Diagnostik werden fachliche Leistungen, Kompetenzen und Persönlichkeitsmerkmale theoretisch beschrieben, gemessen und statistisch modelliert. Der Arbeitsbereich Educational Measurement unter Leitung von Prof. Dr. Johannes Hartig untersucht, wie sich theoretische Fähigkeits- und Kompetenzmodelle empirisch überprüfbar in psychometrischen Modellen repräsentieren lassen. Der Arbeitsbereich Technology-Based Assessment and Instruction unter Leitung von Prof. Dr. Frank Goldhammer geht der Frage nach, wie sich theoretische Modelle von zu erfassenden Konstrukten und den Effekten von Lerngelegenheiten zu ihrem Erwerb empirisch überprüfbar in psychometrischen Modellen repräsentieren lassen. Insbesondere entwickelt der Arbeitsbereich im abteilungsübergreifenden TBA-Zentrum Innovationen im Bereich der technologiebasierten Diagnostik.

Die beiden Schwerpunkte Unterrichts- und Schulforschung und Pädagogisch-psychologische Diagnostik sind im internationalen Large Scale Assessment wie den PISA-Studien und der TALIS-Videostudie verbunden, auf nationaler Ebene durch die Beteiligung am Zentrum für internationale Bildungsvergleichsstudien (ZIB) und dem Nationalen Bildungspanel (NEPS).

Kontakt

Beate Hillenbrand-Abrie

Projekte

Personen

zuletzt verändert: 21.07.2017
zuletzt verändert: 21.07.2017